Die Eifel bleibt Leader-Region

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In der Eicherscheider Tenne präsentierten die 15 Städte, Gemeinden und Kommunen, die in der Leaer-Region Eifel zusammengefasst sind, am 17. Januar insgesamt stolze 113 Ideen für die Förderphase bis 2023. Die Präsentation überzeugte auch die Verantwortlichen beim Land. Foto: Archiv/ale

Nordeifel. Die nordrhein-westfälische Eifel wird, wie in den vergangenen sieben Jahren, weiter vom EU-Förderprogramm Leader für den ländlichen Raum profitieren. Wie Landesumweltminister Johannes Remmel nun bekanntgab, gehört die Eifel zu den 28 Regionen, welche sich im Wettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen durchsetzen konnten.

Insgesamt 43 Regionen hatten sich mit einer regionalen Entwicklungsstrategie beworben. Leader-Regionalmanager Alexander Sobotta war bei Abgabe des Wettbewerbsbeitrages im Februar von der hohen Qualität der Bewerbung überzeugt. Trotzdem geht eine dreimonatige Zeit gespannten Wartens zu Ende, denn anders als in anderen Bundesländern erfolgte in Nordrhein-Westfalen eine konsequente Bestenauslese unter den Bewerbern.

Entsprechend hoch waren die Anforderungen an die regionale Entwicklungsstrategie. Über ein Jahr lang hatten über 300 Personen in zwölf Workshops an dem Konzept mit dem Motto „Eifeldörfer in Aktion – Wir gestalten Heimat!“ gearbeitet.

Von den Fördermitteln werden insbesondere Projekte profitieren, die gemeinsam von Bürgern und der Verwaltung entwickelt und umgesetzt werden. Die vorgesehenen Handlungsfelder sind „Lebensraum für Jung und Alt“, „Regionale Wertschöpfung“ und „Klima- und Ressourcenschutz“. Als Beispiel nannte Regionalmanager Alexander Sobotta Lösungen zur Nahversorgung, Mobilität und generationenfreundlichen Gestaltung in den Dörfern. Ein besonderer Schwerpunkt wird in der Unterstützung von Jugendinitiativen liegen, die ein lebenswertes dörfliches Umfeld für junge Menschen zum Ziel haben.

Für die Projektauswahl ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region verantwortlich, welche sich zu gleichen Teilen aus öffentlichen und privaten Akteuren zusammensetzt.

„Der gemeinsame Einsatz der vielen öffentlichen und privaten Mitstreiter hat sich gelohnt“, sagte Reinhold Müller, Vorsitzender der lokalen Aktionsgruppe und ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Dahlem. Müller freut sich besonders darüber, dass der in den letzten Jahren aufgebaute Schwung, die Strukturen und die hervorragende Zusammenarbeit der beteiligten 15 Städte und Gemeinden sowie der drei Kreise fortgeführt werden kann.

Nach Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses werden nun noch einige Wochen bis zum Vorliegen eines Förderbescheides für die Geschäftsstelle der Leader-Region vergehen. Der offizielle Start in die neue Förderphase wird für September erwartet.

Informationen zu den Leader-Aktivitäten in der Eifel und den Download zur regionalen Entwicklungsstrategie findet man auch auf der Projektseite im Internet.

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