Die Digitalisierung und die heimische Wirtschaft

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Beschäftigten sich mit dem virulenten Thema Digitalisierung der Wirtschaft: Die CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Nordeifelund ihre Gäste.

Nordeifel. Mit der digitalen Zukunft des lokalen Einzelhandels beschäftigte sich kürzlich die CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Nordeifel im Himo in Imgenbroich. Jacqueline Huppertz aus Mützenich, Vorsitzende der MIT Nordeifel, hieß zahlreiche Gäste willkommen.

Unter Moderation von Jörg Hamel sprach Michael Köster von KPMG Consulting über „Digitale Transformation des Handels – Chancen und Risiken für den lokalen Einzelhandel“. Mit erkennbaren „Herausforderungen und Zielen der Politik“ befassten sich Landtagsabgeordneter Axel Wirtz (CDU) und Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt (CDU).

Köster skizzierte in seinem Vortrag die Geschichte der Globalisierung im Einzelhandel. Er verdeutlichte die bedeutsamen Innovationen, die von großen Anbietern wie Amazon oder Zalando intensiv getestet würden.

Die Kernfrage der veranstaltenden MIT Nordeifel lautete: Mit welchem Instrumentarium ist es erreichbar, die heimische Wirtschaft von der zukunftsträchtigen Digitalisierung profitieren zu lassen?

Vortragende und ihre Zuhörer waren sich einig: „Digitalisierung eröffnet viele interessante Möglichkeiten, Geschäfte individuell und kreativ zu gestalten. Neue und stetig verbesserte Geschäftsmodelle wie Drive Now, Uber oder Airbnb halten Einzug. Digitale Preisschilder lassen eine dynamische Preisgestaltung zu. „Amazon aktualisiert stündlich seine Preise“, betonte Michael Köster.

„Wir hinken hinterher“

Dennoch zeigten viele Unternehmer „keinerlei Lust, sich digital fortzubilden“. Die Folge: „Deutschland unterschätzt die Wirkung von Cloud-Diensten, wir hinken hinterher, andere Länder sind in Sachen Digitalisierung wesentlich weiter. Allein schon, was öffentliches W-LAN betrifft. Gute Internet-Versorgung bilde künftig die Voraussetzung, erfolgreich zu sein“, ergänzte Köster.

Diskussion geht weiter

Er verwies auch auf Unterschiede der einzelnen Bundesländer: „Nordrhein-Westfalen hinkt hinterher.“

Fazit: einer lebhaften Aussprache: Das System moderner, schneller Medien zwinge Privatleute, Verbraucher und Unternehmer gleichermaßen, sich in der Digitalisierung unseres Tagesablaufes weiterzubilden und sich zum eigenen Nutzen, um reibungsloser Kommunikation willen, damit vertraut zu machen.

Huppertz: „Im Großen und Ganzen sollte man dazu einen weiteren Infoabend mit Diskussion ansetzen und gezielter auf einzelne Fachbetriebe des Einzelhandels eingehen. Vorplanungen sind im Gange.“

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