Kesternich - Die Chronik der Schule in Kesternich soll bald in Druck gehen

Die Chronik der Schule in Kesternich soll bald in Druck gehen

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Wurden in ihren Ämtern bestätigt: Wolfgang Jaschkowitz (Kassierer), Franz-Josef Löhrer (Vorsitzender) und Uli Offermann (Schriftführer) (v.l.)

Kesternich. Die Mitglieder des Heimatvereines Kesternich haben sich am Dienstag zur Hauptversammlung getroffen. Ganz oben auf dem Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr stand die Darstellung der Arbeit an der Chronik der Schule in Kesternich von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis in unsere Zeit.

Der Autor, der ehemalige Schulleiter Erwin Ungermann, hat die Chronik inzwischen abgeschlossen, so dass sie in den nächsten Tagen in Druck gehen kann. Vorgestellt wird sie dann am 18. November auf einer gesonderten Veranstaltung mit dem Autor, bevor sie anschließend in den Verkauf gehen soll.

Auch bei dem lange gehegten Wunsch eines Internetauftrittes gibt es gute Fortschritte.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes, die im Frühjahr kurzfristig verschoben werden mussten, wurde mit Franz-Josef Löhrer (Vorsitzender), Uli Offermann (Schriftführer) und Wolfgang Jaschkowitz (Kassenwart) der bisherige Vorstand bestätigt und für zwei Jahre wiedergewählt. Neu war die Bildung von Interessengruppen zu den Themen Internetauftritt und örtlicher Bodendenkmäler sowie Münzfunden.

Danach blieb noch Zeit zur Sichtung von Fotoalben mit historischen Aufnahmen aus Kesternich, die der Verein kürzlich aus einem Nachlass erhielt. Außerdem wurden historische Flur- und Katasterkarten gezeigt, die teilweise auch noch Angaben zu den Eigentümern aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts enthalten.

Der Verein ist jetzt nach längeren Recherchen endlich im Besitz einer Kopie der Urkunde des Kloster Reichensteins aus dem Bestand des Landesarchivs in Duisburg, in der sich die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes im Jahre 1334 findet.

Anfang nächsten Jahres soll ein Erzählabend stattfinden. Außerdem soll im nächsten Jahr versucht werden, mit Hilfe der Dorfbewohner eine fotografische Dokumentation der aktuellen Bebauung zu erarbeiten, um über die Jahre die zukünftige Entwicklung dokumentieren zu können.

Das Amt für Denkmalbodenpflege wurde angefragt wegen der Ausgrabung römischer Siedlungsreste sowie der Funde von Münzen aus mittelalterlicher Zeit. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, so ist ein Besuch in Bonn mit Besichtigung geplant.

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