Mützenich/Eupen - Die Buckelpiste nach Eupen wird geglättet

WirHier Freisteller

Die Buckelpiste nach Eupen wird geglättet

Von: ag
Letzte Aktualisierung:
12608954.jpg
Im Volksmund wird die N 67 aufgrund der zahlreichen Schlaglöcher auch gerne als „Highway to Hell“ bezeichnet: Ab dem Jahr 2017 könnte diese Bezeichnung nicht mehr zutreffend sein. Foto: A. Gabbert

Mützenich/Eupen. Die wichtigste Verkehrsverbindung zwischen der Nordeifel und Ostbelgien, die N 67 zwischen Mützenich und Eupen, gleicht in vielen Teilen eher einer Buckelpiste als einer Straße. Die zahlreichen und tiefen Schlaglöcher haben ihr im Volksmund nicht zu Unrecht den Namen „Highway to Hell“ eingebracht. Das soll sich nun ändern.

Auch das letzte Teilstück der stark beschädigten Fahrbahn soll jetzt saniert werden, es wurde von der Wallonischen Region in die Liste der im Jahr 2017 geplanten Straßenbauarbeiten aufgenommen. Das bestätigte der Bauschöffe der Stadt Eupen, Michael Scholl, auf Anfrage.

Rund 1,5 Millionen Euro sollen in die Sanierung des circa vier Kilometer langen Teilstücks von Eupen bis kurz vor Ternell investiert werden. Die Ausschreibungen erfolgen noch im Jahr 2016. Im Frühjahr sollen dann die Bauarbeiten beginnen. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von vier Monaten, während der die Straße komplett gesperrt wird.

Jahrelang hatten sich auf beiden Seiten der Grenze Lokal- und EU-Politiker für die Erneuerung der Straße eingesetzt.

Im Jahr 2006 war bereits ein rund drei Kilometer langes Teilstück zwischen dem Grenzübergang in Mützenich und dem Feuerwachturm saniert worden. Im Frühjahr 2013 wurde ein weiterer Abschnitt für rund 1,9 Millionen Euro instand gesetzt.

Michael Scholl zeigt sich „heilfroh“, dass nun auch die Sanierung des letzten Teilstücks in Angriff genommen wird. „Die Straße ist mittlerweile sehr hoch frequentiert, viele Menschen aus Belgien arbeiten inzwischen in Deutschland und genauso umgekehrt“, sagt Scholl.

Auch in Monschau kommt die Nachricht gut an. „Wir freuen uns natürlich darüber. Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten ja auch bemüht, die Stadt Eupen bei diesem Bestreben zu unterstützen. Das trägt zur Attraktivierung der gesamten Region bei“, sagt der Allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin, Hermann Mertens.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert