Eicherscheid - Die Besten und Buntesten: Originelle Nordeifeler Mini-WM

Die Besten und Buntesten: Originelle Nordeifeler Mini-WM

Von: M. S.
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Sorgten für schillernd – exotische Farbenpracht des Fun – Fußballturniers zur Eicherscheider Sportwoche: die kreativ gedressten Mannen aus dem südafrikanischen Swasiland, sprich Vossenack. Foto: Manfred Schmitz

Eicherscheid. „Fußball ist unser Leben…“ Getreu diesem Bekennerlied zur „schönsten Nebensache der Welt“ erweisen Vorstand und Mitglieder des SV Germania Eicherscheid jedes Jahr zu Sommerbeginn im Rahmen der Sportwoche der deutschen Lieblingssportart Reverenz. Sie prägte die erfolgreiche Entwicklung des bald 90– jährigen Nordeifeler Vereins am längsten und nachhaltigsten, der Fülle moderner Mehrspartenangebote zum Trotz.

Und so eröffneten SV-Vorsitzender Günter Scheidt und sein für die Großveranstaltung auf dem Rasen der Platzanlage Bachstraße versiert zupackendes Helferteam das Programm der Vielfalt aus packendem Wettkampf, Spaß und geselliger Unterhaltung vergangenen Freitag Abend mit einem Fußballspiel erprobter Routiniers aus internen Reihen gastgebender Germanen. Ihre Alten Herren mussten sich in der Partie gegen eine Traditionself von der Bachstraße mit 2:5 geschlagen geben; Tradition verpflichtet halt!

Nach solch gelungenem Auftakt waren die Weichen für einen „Klassiker“ verheißungsvoll gestellt. Der Samstag stand ganz im Zeichen einer bewährten Eifel-WM. Ein Funturnier für Freizeitmannschaften war ausgeschrieben, und 24 bis zu zwölf Aktive starke Teams aus Nordeifel und Städteregion jagten die weiße Kugel sechs kurzweilige Stunden über grüne Kleinspielfelder. Der Fußballgott zeigte sich gnädig, ließe es einem Mix aus Wind und Wolken bewenden.

Dem derzeit laufenden Confederations-Cup und der WM 2014 in Brasilien zum Trotz: Die „Musik“ dieses Jux-Turniers mit hohem sportlichen Akzent und fair - körperlichem Einsatz spielte in der Eifel, nicht am Zuckerhut! Denn die südamerikanischen Ballzauberer traten auf der Wettkampfarena Bachstraße erst gar nicht an. So bleibt dieser „Pott“ in Europa! Zudem gab es jede Menge Meldungen exotisch anmutender und in schillerenden Regenbogentrikots agierender Aufgebote, jeweils von einem Mannschaftskapitän gecoacht. Da waren die Phantasie der Aktiven wie Zuschauer beflügelnde Vereinsnamen gefragt. Sie hießen Legoland oder Kirbati, Das Gros der konkurrierenden Dribbelkünstler-Formationen stammte freilich aus Schwarzafrika oder fernöstlichen Inselwelten, Europa spielte eine gute Gastgeberrolle.

Frankreich hat die Nase vorne

Im spannenden, doch mit eindeutigem Ergebnis endenden Finale trafen Frankreich und Papua – Neuguinea aufeinander. Die Paarungen wurden von „Stadionsprecher“ Georg Schmidt für das Publikum informativ kommentiert. Er erklärte die Mannen um den Münchener Triplekönig Franck Ribery mit 7:3 Toren zum unangefochtenen Sieger. Rang Drei wurde nicht ausgespielt, die Bronzemedaille fand keinen Abnehmer. Das Halbfinale bestritten Schweden und Äquatorial-Guinea.

Wie es sich zum einem lustig – freundschaftlichen Freizeitevent gehört, waren errungener Sieg und Platz im multinationalen Duellreigen eher nebensächlich. Der schiedlich-behagliche Ausklang für alle Turnierbeteiligten in der Germania-Ecke dagegen schon viel attraktiver.

Zudem wurden die kreativsten Fußballkluften gekürt. In diesem Vergleich waren Ideen und Originalität gefragt. Die „Nationalelf Austria“ erwarb die meisten Sympathien der Juroren, waren die Mannen um ihren Spielführer Lars Küpper doch in komplett alpiner Skifahrer-Montur aufgelaufen. Nicht weniger ein Hingucker und positiv beklatscht: die Truppe aus dem südafrikanischen Swasiland.

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