Nordeifel - Deutsche Bahn zeichnet den „Wilden Weg“ im Nationalpark aus

Deutsche Bahn zeichnet den „Wilden Weg“ im Nationalpark aus

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Der Wilde Weg“ ist spannend für Groß und Klein: Zum Angebot gehören auch Führungen mit Rangern der Nationalparkverwaltung Eifel. Foto: NeT

Nordeifel. Die entstehende Wildnis für alle erlebbar zu machen, dies war von Anfang an das Ziel der Nationalparkverwaltung Eifel und hat dies auch fest in ihrem Leitbild verankert. In den zwölf Jahren seit der Nationalparkgründung sind zahlreiche barrierefreie Angebote entstanden.

Mit dem interaktiven Naturerkundungspfad „Der Wilde Weg“ wurde vor zwei Jahren ein Meilenstein im barrierefreien Naturerleben in der Nationalparkregion Eifel gesetzt.

Die Deutsche Bahn (DB) würdigte in Berlin den Wilden Weg bei der Verleihung des DB-Awards „Tourismus für Alle“ mit dem ersten Preis. Für den DB-Award konnten sich Städte und Regionen mit bereits realisierten Maßnahmen bewerben, die richtungsweisend barrierefreies Reisen ermöglichen.

Das Nationalparkforstamt Eifel hatte sich mit dem 1500 Meter langen Naturerkundungspfad „Der Wilde Weg“ mit seinen zehn interaktiven Erlebnisstationen beworben, den seit seiner Eröffnung im Jahr 2014 mehr als 115.000 Gäste besucht haben.

Bei der Entwicklung ihrer barrierefreien Angebote legt die Nationalparkverwaltung großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Fachinstitutionen, Verbänden und Experten mit und ohne Behinderung. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie kontinuierlich und facettenreich am Thema Barrierefreiheit. „Bei der Entwicklung des Wilden Weges war uns wichtig, die in einem Wald-Nationalpark ablaufenden Prozesse erlebbar zu machen, und dies sowohl attraktiv als auch leicht verständlich für alle, ob mit oder ohne Behinderung aufzubereiten“, sagt der verantwortliche Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben, Michael Lammertz.

Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Tobias Wiesen, der die Barrierefreiheit in der Nationalparkverwaltung als Querschnittsaufgabe bearbeitet, nahm er in Berlin den Preis entgegen.

Dr. Rüdiger Leidner, Vorsitzender von Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo) und Tourismusbeauftragter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, erklärte in seiner Laudatio: „Das überzeugende barrierefreie Konzept und die gut durchdachten Angebote machen die biologische Vielfalt des Nationalparks Eifel für alle erfahrbar.“ Die Jury bestand aus Tourismus-Experten, betroffenen „Experten in eigener Sache“, externen Partnern und DB-Vertretern.

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