Kalterherberg - Deutsch-belgische Beziehung hält schon seit 50 Jahren

Deutsch-belgische Beziehung hält schon seit 50 Jahren

Von: fm
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Von Frühjahr bis Herbst verbringen die Jubilare Katharina und Adolf Alt manche Stunden ihrer Freizeit im Schatten des großen Buchenbestandes auf dem Wiesengelände hinter dem Wohnhaus. Foto Franz Mertens Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Der Start in den gemeinsamen Lebensweg von Katharina und Adolf Alt aus der Elsenborner Straße liegt inzwischen 50 Jahre zurück. Am 29. Juli 1965 heirateten sie in der Pfarrkirche in Nidrum. Wenige Tage vor dem Gang zum Traualtar fand in Waimes die standesamtliche Trauung statt.

Adolf Alt stammt aus Kalterherberg und Katharina Alt, geborene Henn, aus Küchelscheid. Die Heimat der Jubilarin liegt zwar in unmittelbarer Nähe zu Kalterherberg, gehört aber zu Belgien. Das erklärt, warum die Hochzeit vor 50 Jahren nicht im Eifeldom, sondern auf belgischer Seite in Nidrum und Waimes stattfand.

Fünf Jahre in Belgien gewohnt

Auf dem Altweiberball 1965 im Saal Brandenburg in Kalterherberg lernten sich die Jubilare kennen. Schon bald war für beide Seiten klar, dass es nicht bei einer kurzen Bekanntschaft bleiben sollte. Noch im gleichen Jahr fand die Heirat statt.

Die ersten Ehejahre verbrachte das junge Paar im Waimes. Katharina hatte dort nach ihrer Schulzeit lange Jahre in einem Haushalt gearbeitet. Nach fünf Jahren in Waimes zogen die Jubilare wieder in die alte Heimat zurück. Im Elternhaus von Adolf Alt fanden sie ein neues Zuhause. Hier wohnen sie bis heute.

Im Kalterherberger Vereinsleben brachten sich die Jubilare rege ein. Adolf war bei den Schützen sehr aktiv. 1969 gelang es ihm, die Königswürde der St.-Lambertus- Bruderschaft zu erringen. Der Bruderschaft sind die beiden bis heute verbunden. Aus gesundheitlichen Gründen ist es ihnen nicht mehr möglich, aktiv am Vereinsleben der Bruderschaft teilzunehmen. Trotzdem verfolgen sie interessiert, was sich übers Jahr in der Bruderschaft tut.

Die Jubilarin musste nach der Schulzeit gleich eine Arbeit aufnehmen. Dem Jubilar blieb auch nicht viel Zeit für eine längere Berufsausbildung. Katharina arbeitete in einem Haushalt in Waimes und Adolf war nach dem Besuch der Landwirtschaftsschule in Imgenbroich als Waldarbeiter in Belgien und Deutschland tätig. Daneben führte er die elterliche Landwirtschaft weiter. Die letzten 25 Jahre seines Berufslebens verbrachte er auf dem Truppenübungsplatz Camp Vogelsang. Der Jubilar gehörte zur Polizei des Camps.

Viel gereist

Neben der vielen Arbeit am Haus und in der kleinen Landwirtschaft fanden die Jubilare noch reichlich Zeit zu ausgedehnten Reisen. Eine Reise führte sie mehrere Wochen nach Agadir in Marokko. Eine weitere Reise ging nach Oxford in England. Dazu kamen viele kleinere Reisen in Deutschland, organisiert von Leuten aus der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Imgenbroich.

Die Reisen stehen heute nicht mehr so sehr im Vordergrund. Gartenarbeiten beim Jubilar und Handarbeit bei der Jubilarin sind heute die bestimmende Elemente im Tagesablauf.

Dankgottesdienst im Eifeldom

Die Feier des Ehejubiläums beginnen die Jubilare am Mittwoch, 29. Juli, um 11 Uhr mit einem Dankgottesdienst im Eifeldom. Danach folgt eine Feier mit der Familie, mit Freunden, Bekannten und der Nachbarschaft im Hotel Hirsch.

Über den Jubiläumstag hinaus wünschen sich die Goldjubilare noch manches Jahr bei guter Gesundheit, aktiver Teilnahme am Dorfleben und Pflege der näheren Nachbarschaft. Die tägliche Lektüre der Tageszeitung darf für sie ebenfalls nicht fehlen.

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