Derbyzeit am Tiergarten: SV Rott trifft auf Hertha Walheim

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:

Rott. Ausspannen war am spielfreien Pokal-Wochenende beim Nordeifeler Landesligisten SV Rott angesagt. Trainer Faton Popova nutzte die Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

„Mit 13 Punkten aus sieben Spielen liegen wir im Soll.“

Die beiden Niederlagen gegen Hilal Bergheim (1:4) und beim SC Brühl (0:3) kann man bei den Rot-Weißen verschmerzen, denn schließlich zählen diese beiden Mannschaften zu den Meisterschaftsaspiranten. Zu den Topteams der Liga zählen aber auch die beiden Aufsteiger Inde Hahn und Viktoria Glesch/Paffendorf. In Hahn punkteten die Rot-Weißen dreifach, aus dem Bergheimer Stadtteil brachten sie einen Zähler mit nach Hause. Fünf der bisherigen Gegner rangieren in der aktuellen Tabelle auf den Plätzen eins bis sieben. „In den meisten Spielen haben wir gegen die besseren Mannschaften der Liga gespielt“, konstatierte Faton Popova. Von den bisherigen Gegnern stehen nur Alemannia Mariadorf und Sportfreunde Düren in der unteren Tabellenhälfte, aber in diesen beiden Spielen konnten die Rotter problemlos punkten.

Bereits am heutigen Samstag (Anstoß 16 Uhr) stellt sich Hertha Walheim in Rott zum Derby vor. Bei den Walheimern hat man nach dem Abstieg aus der Mittelrheinliga den Umbruch eingeläutet und priorisiert das Projekt „Jugend forscht“. Das fängt bei Trainer Helge Hohl an, der mit 24 Jahren der jüngste Trainer der Landesliga ist, und setzt sich über die Mannschaft fort, die über ein Durchschnittsalter von 21,5 Jahren verfügt. Anführer der Jungspunde ist aber Routinier Heinz Putzier (31).

Im bisherigen Saisonverlauf haben die Youngster schon einiges an Lehrgeld bezahlen müssen. In Glesch-Paffendorf und gegen den VfL Vichttal gab es knappe Niederlagen. Bei Hilal Maroc Bergheim kassierten die Schwarz-Gelben eine deutliche 0:5-Niederlage. Im vorgezogenen lokalen Vergleich gegen Inde Hahn musste man am vergangenen Freitag eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Faton Popova konnte die Herthaner im Derby beobachten und war trotz der Niederlage angetan vom Auftritt der jungen Mannschaft. „Das ist eine technisch gute Mannschaft, die sehr laufbereit ist und gut nach vorne spielt“. Dass die Stärken der Walheimer in der Offensive liegen, zeigten sie in den Spielen gegen Burgwart (7:1), Teveren (3:1) und bei Sportfreunde Düren (5:2).

Um keine böse Überraschung zu erleben, setzt der Rotter Trainer aus taktischer Sicht auf die defensivere Variante. „Wir respektieren die Stärken des Gegners und müssen, um die Punkte zu holen, schon eine sehr gute Leistung bringen“.

Aus personeller Sicht muss der Coach auf die Defensivkräfte Oliver Klär, Stefan Savic und Taofeek Idowu verzichten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert