Aachen - Der Weihnachtsmarkt leuchtet dieses Jahr Energie sparend

Der Weihnachtsmarkt leuchtet dieses Jahr Energie sparend

Von: wos
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Baumschmuck auf dem Öcher Weihnachtsmarkt. Foto: Harald Krömer

Aachen. So richtig funkeln und glitzern soll der Weihnachtsmarkt dieses Jahr, 123 Holzbuden sind wieder aufgebaut, am kommenden Freitag, 20. November, ab 19 Uhr ist es alsdann so weit.

Nach der offiziellen Eröffnung und dem Auftritt von Musicalstar John Cashmore werden die Händler wieder all die kleinen Geschenke fürs Fest anbieten, Glühwein wird in Strömen fließen, und vor den Buden mit Reibekuchen und andere Gaumenfreuden werden sich wieder lange Schlangen bilden.

Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), ist auf zwei Dinge besonders stolz. Das Eine ist das von der Eschweiler Firma „Berde Plants” betreute neue Lichtprojekt.

160.000 LED-Lämpchen sind eingewoben in 1500 Meter Girlanden, die an den Dächern und Wänden der Hütten eine Glitzerorgie entfalten. Die Aktion „LED statt Glühbirnen” betreut Eric Schell von Berde Plants: „Sechs bis sieben Lkw brauchten wir für den Transport der Girlanden”, sagte er. Die Hightech-Lampen verdrängen ganz im EU-Sinne die alte Glühfadenbirne, gespart werden 85 Prozent der Stromkosten.

Außerdem folgte der MAC Klagen in politischen Gremien, die bemängelten, dass die Holzbuden den frisch renovierten Karlsbrunnen derart bedrängten, dass dem alten Kaiser so richtig Angst und Bange wurde. „Jetzt ist er von der Pontstraße aus frei einsehbar”, berichtete Piana, der den Eäzekomp sogar beleuchten will.

Am Markt schuf man einen größeren Mittelweg und eine zusätzliche Gasse an der Häuserfront zwischen Büchel und Karlshof. Auch auf dem Katschhof sind die Verantwortlichen neue Wege gegangen. Die Bühne ist mehr in Richtung Dom gerückt worden, die Gässchen konnten sodann etwas verwinkelter und interessanter gestaltet werden.

Nach 37 Jahren habe sich der Geschäfte-Mix gut eingependelt, wertete Piana. Der Markt sei wieder um ein paar Sortiments-Neuerungen wie Stände mit Edelobstbränden und Likören, Bürsten, indischen Wollschals oder wahrlich exotischen Stutenmilchseifen ergänzt worden.

Zwischen 1700 und 2000 Busse rollen jedes Jahr in den Wochen bis zum 23. Dezember - dem letzten Weihnachtsmarkttag - allein zum Parken auf den Bendplatz. Dann ziehen die Weihnachtsmarkt-Touristen in Richtung Rathaus, insgesamt werden wie 2008 etwa 1,5 Millionen Besucher erwartet. Für sie steht ein buntes Programm bereit, das auch als Flyer erhältlich ist.
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