Schmidt - Der Wegewart wird nicht arbeitslos

Der Wegewart wird nicht arbeitslos

Von: ale
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Ehrungen beim Eifelverein Schmidt (von links): Die langjährigen Mitglieder Herbert Naas, Daniela von Ameln, Erich und Maria Lennartz, dann die fleißigsten Wanderer Hermann-Josef Kessler, Elfriede Thelen und August Jung. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. „Der Eifelverein vertritt die Interessen der Eifel - er misst der Umwelt- und Sozialverträglichkeit besondere Bedeutung zu” - so zitierte der erste Vorsitzende der Ortsgruppe Schmidt aus der Satzung zu Beginn der Jahreshauptversammlung am Samstag. Wolfgang Müller legte Rechenschaft ab über ein Jahr voller Aktivitäten.

595 Mitglieder zählt die Ortsgruppe Schmidt und ist damit eine der stärksten im Bezirk Düren-Jülich; ganz besonders stolz ist man auf die Jugendabteilung, zu ihr zählen 121 Kinder und Jugendliche - eine enorm hohe Zahl!

Durch Anreize für die jungen Menschen ist es der OG gelungen, jung zu bleiben. Ob Erlebniswanderung, Zeltlager oder Jugendtreffs: Stets findet sich eine große Gruppe ein, wenn Diana Hardes, die Jugendwartin eingeladen hat. Gemeinsam mit der Familienwartin, Katharina Müller, bietet sie Aktivitäten für die ganze Familie an, die hohen Zuspruch finden.

Natürlich sind die gemeinsamen Wanderungen für den Eifelverein das Schönste. Im vergangenen Jahr zählte man insgesamt 1761 Teilnehmer bei 96 Wanderungen. Dabei war Hermann-Josef Kessler der Eifrigste, er war 68 Mal dabei. Elfriede Thelen wanderte 61 Mal mit, und er aktivste Senior ist August Jung mit 35 Wanderungen.

Auch für dieses Jahr wurde ein äußerst attraktiver Wanderplan aufgestellt. Schöne Touren in der näheren und weiteren Umgebung reizen zum Mitmachen. Hinzu kommt noch ein Wanderwochenende im Bergischen Land (12. bis 14. Juni), eine Gebirgswanderwoche im Pitztal, die bereits ausgebucht ist, und diverse Radwanderungen.

Für eine neuntägige Reise durch Kroatien, die im September geplant ist, kann man sich noch anmelden; hierzu geben Hans-Gert und Katharina Müller, 02474/1606, gerne Auskunft.

Die Naturschutzwarte haben eine Menge zu tun. Sie bilden sich auf Tagungen fort und pflegen mit ihren Helfern Biotope rund um Schmidt. Der „Drönkespötz”, die Quellsümpfe und die Streuobstwiese sind Vorzeigeobjekte; die Arbeit der Ortsgruppe hierfür wurde mehrfach prämiiert.

Ein neuer Wegewart wird gesucht. „Er wird nie arbeitslos”, prophezeit Wolfgang Müller. Ihm steht bei seinen vielen Aufgaben ein Helferteam zur Seite: Wege müssen freigeschnitten und instand gehalten werden, Markierungen und Sitzgruppen gepflegt werden. In diesem Zusammenhang bat der erste Vorsitzende, ein wachsames Auge zu haben und dem Vandalismus entgegen zu wirken. Sinnlose Zerstörung von Schildern oder Schutzhütten könne nicht geduldet werden, für Hinweise ist man beim Eifelverein dankbar.

Die Ortsgruppe Schmidt hat nun ein neues Ehrenmitglied: Dem Vorschlag des Vorstands, Robert Jansen, der sich jahrzehntelang als Chauffeur für die Seniorenfahrt zur Verfügung stellte, zum Ehrenmitglied zu ernennen, folgte die Versammlung.
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