Der richtige Sprung verhilft zur Krönung in der Sandgrube

Von: vju
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Achtung, festhalten: Der internationale Paarsprung war einer der Höhepunkte beim zweiten Frosch- und Krötenfest. Foto: Vera Junker

Erkensruhr. Auch Zweibeiner können sich wie Frösche fühlen - zumindest dann wenn sie in Erkensruhr die Sandgrube testen. In dieser wurde nämlich nun zum zweiten Mal, im Rahmen des Frosch -und Krötenfestes der Freiwilligen Feuerwehr Erkensruhr, der Froschkönig gesucht.

„Es ist gar nicht so einfach aus dem Stand möglichst weit zu hüpfen, ich wäre nicht gerne ein Frosch”, stellte eine niederländische Besucherin fest, nachdem sie einen Sprung in die Grube gewagt hatte.

„Auch in diesem Jahr erfreut sich der Weitsprung zum Froschkönig und der Internationale Paarsprung, bei dem es Huckepack gilt, möglichst weit zu springen, großer Beliebtheit”, stellt Löschgruppenführer Christoph Kau fest. Und Joachim Venhaus ergänzt: „Es freut uns, dass auch so viele Wanderer die hier vorbei kommen, anhalten und einen Sprung wagen.”

Beweisfotos gab es dabei für alle, die vorzeigen wollten, dass sie sich auch als „Frösche” fort bewegen können. „Die Urkunden mit den persönlichen Fotos sind kostenlos und eine schöne Erinnerung an eine hoffentlich schöne Veranstaltung”, sagt Christoph Kau.

Aber nicht nur die Sandgrube sorgte für gute Stimmung, sondern vor allen Dingen die Kinder zeigten sich vom Zielspritzen auf einen Feuerwehrmann und Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto begeistert. „Es ist auch in diesem Jahr wieder für jeden etwas dabei, würde ich behaupten. Egal ob sportliche Betätigung oder kulinarischer Genuss oder bei unserer Verlosung”, so Kau.

Hauptpreis bei dieser war in diesem Jahr ein Holzfrosch, eigenhändig aus einer 52 Jahre alten Eifeler Douglasie gefertigt. „Das waren in der Tat gut 15 Stunden Arbeit mit der Motorsäge, die ich da investiert habe”, sagt der Löschgruppenführer und ergänzt: „Da haben wir dann unsere ständigen Gäste, die Frösche, mit der Natur hier vor Ort verbunden.”

Die gelungene Veranstaltung klang auch in diesem Jahr mit musikalischer Unterstützung aus. Zum einen sorgten die „Ruuscher Jonge” für gute Stimmung rund um das Feuerwehrhaus, zum anderen besuchte die Kölner Band „De Boore” das Frosch- und Krötenfest für einen Gastauftritt. „Das Fest ist in diesem Jahr gewachsen, was vor allen Dingen am Zusammenhalt aller Kameraden liegt, eine nicht selbstverständliche Sache”, zeigt sich Christoph Kau äußerst zufrieden.

Sieg mit 2,48 Metern

Sieger im Froschweitsprung (Einzel) ist Klaus Heup aus Einruhr mit einer Weite von 2,48 Metern. Sieger im internationalen Paarsprung (Huckepack) ist Lisa Wollgarten mit Rene Venhaus, beide aus Erkensruhr, mit einer Weite von 1,58 Metern.
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