Der Plan Trainers ist aufgegangen: SV Rott siegt 6:1

Von: Kurt Kaiser
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Hasan Er (rechts) sorgte mit seinen beiden Toren im kleinen Finale dafür, dass der SV Rott in die erste Runde auf Mittelrheinebene einzog. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Trotz Schmuddelwetter sah man am Mittwochabend nach dem 6:1-Erfolg des SV Rott in der Nachholbegegnung gegen Germania Teveren nur strahlende Gesichter bei den Rot-Weißen.

„Meine Mannschaft hat alles glänzend umgesetzt was ich von ihr gefordert habe“, konnte der Rotter Trainer, Jürgen Lipka, sich für seine taktische Marschrichtung selbst auf die Schultern klopfen. Er hatte den Gegner im ersten Spiel beobachtet, die Stärken und Schwächen der Germania analysiert und seiner Mannschaft das richtige taktische Konzept mit auf den Weg gegeben. „Unser Matchplan ist aufgegangen.“

Die Defensivspieler des SV ließen kaum Chancen zu und verhielten sich auch bei den Standardsituationen wie besprochen. Die drei Offensiven, Hasan Er, Ersan Kocyigit und Avdo Iljazovic arbeiteten in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung zur vollsten Zufriedenheit des Trainers. „Das war eine geschlossen gute Mannschaftsleistung. Mit dem 1:6 waren die noch gut bedient“.

Der deutliche Sieg wirkte sich auch in der Tabelle der Landesliga positiv aus. Die Rot-Weißen kletterten von Platz neun auf Rang drei. Die Meisterschaftsbegegnung gegen Germania Lich-Steinstraß ist erst für den 2. November terminiert. Die Pokalauslosung der ersten Runde auf Mittelrheinebene wollte es aber so, dass die Rotter schon am Sonntag in den Jülicher Stadtteil reisen müssen.

In der Meisterschaft liegen seit Mittwochabend acht Punkte zwischen den beiden Pokalkontrahenten. Wobei Jürgen Lipka sich keineswegs aufgrund der besseren Tabellenplatzierung als Favorit fühlt. „Sicherlich fahren wir nach dem klaren Sieg gegen Teveren mit breiter Brust nach Lich-Steinstraß. Wir wissen aber, dass uns auf einem holprigen Platz ein aggressiver Gegner erwartet“, stellt der Rotter Trainer seine Mannschaft auf ein kampfbetontes Spiel ein.

Da seine Jungs aber richtig heiß auf die Pokalrunde sind, hofft der Coach, dass man die nächste Runde, aber möglichst ohne Verlängerung und Elfmeterschießen, erreicht.

Ein ganz besonderes Spiel wird es für den Rotter Neuzugang und Angreifer Ersan Kocyigit, der in der vergangenen Saison noch für die Gruppe aus dem Jülicher Stadtteil kickte, mittlerweile aber in Rott eine feste Größe geworden ist.

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