Roetgen - Der Partnerschaft neue Impulse verleihen

Der Partnerschaft neue Impulse verleihen

Von: Helga Giesen
Letzte Aktualisierung:
Die Festschrift über die Jubi
Die Festschrift über die Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahre 2012 soll nicht das letzte sein, was an die Partnerschaft Roetgen - Wervicq-Sud erinnert. Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, Monika Breuer, sucht nach neuen Wegen für eine tragfähige Zukunft. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Wie geht es weiter mit der Partnerschaft zwischen der Gemeinde Roetgen und der nordfranzösischen Stadt Wervicq-Sud?

Diese Frage stellt sich nicht erst seit dem Tod des Mitbegründers und langjährigen Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Walter Braun, im August letzten Jahres. Schon seit geraumer Zeit waren die Aktivitäten im Rahmen der 1974/75 besiegelten Freundschaft ins Stocken geraten.

Die Gründe sind vielfältig. Unter anderem gibt es in Wervicq nach Fusionen kaum noch eigenständige Vereine, die lange Jahre die Säulen der Partnerschaft bildeten.Das letzte gemeinsame Ereignis mit großer Beteiligung von hüben und drüben waren 2010 die Festlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen in Roetgen.

Walter Brauns Tochter Monika Breuer kam im Sommer dem einhelligen Wunsch der Komiteemitglieder, der Gemeindeverwaltung und auch von Bürgermeister Manfred Eis nach, den Vorsitz des Partnerschaftskomitees zu übernehmen, wohl wissend, dass sie damit ein schweres Erbe antritt.

Interesse ist vorhanden

In Wervicq gebe es nach wie vor Menschen, die Interesse an einer Fortsetzung der Partnerschaft haben, sind Monika Breuer und Bürgermeister Manfred Eis nach Sondierungsgesprächen in der Partnerstadt überzeugt. Aber es könne nicht Sinn einer Partnerschaft sein, dass sich einige kommunale Vertreter zweimal im Jahr treffen, betont die neue Vorsitzende. Ein lebendiger Austausch könne nur gelingen, wenn mehr Menschen als bisher dieses Anliegen unterstützten.

Auf die Einladung zu einer offenen Sitzung, auf der es um die Zukunft der Partnerschaft gehen sollte, hatte sich jetzt jedoch nur eine „erschreckend kleine Runde” im Sitzungssaal des Rathauses zusammengefunden, wie Bürgermeister Manfred Eis bei der Begrüßung enttäuscht konstatierte. In einer engagierten Diskussion konnten dennoch einige Initiativen für ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt werden. So sei eine bessere Information über Land und Leute rund um Wervicq nötig, wurde unter anderem festgestellt.

Dazu sollten gegebenenfalls auch Partner wie die VHS ins Boot geholt werden. Als Zielgruppe für einen regelmäßigen Austausch sollen vor allem Menschen mit kulturellem Interesse angesprochen werden. Aktivitäten unter diesem Aspekt können im Wechsel von den Partnerkommunen organisiert und sowohl jeweils in den Gemeinden und ihrer näheren Umgebung als auch gemeinsam an interessanten dritten Orten veranstaltet werden.

Ansprechpartner für Interessenten, die sich gerne mit weiteren Impulsen und Ideen einbringen möchten, ist bei der Gemeindeverwaltung Heinz Mertens, Tel. 02471/1862.
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