Der Ortskern von Roetgen wird zum Rummelplatz

Von: ag
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Eine stattliche Gruppe von großen und kleinen Kraken brachte mit ihren tollen Kostümen eine Menge Farbe in den Roetgener Rosenmontagszug. Foto: A. Gabbert
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„Vakantie in Rüetsche“: Holländer waren mit Fahrrädern, Wohnwagen und Wohnmobilen nach Roetgen gekommen.
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Beim Rosenmontagszug in Roetgen stimmte die Mischung: Für Jecke jeden Alters wurde etwas geboten.

Roetgen. Farbenfroh und gut gelaunt präsentierten sich die rund 20 Gruppen, die beim Rosenmontagszug in Roetgen mit den Jecken am Straßenrand Karneval feierten und dabei nicht mit Kamelle geizten. Neu war die Strecke, die der Zug in diesem Jahr zurücklegte.

Von der Hauptstraße ging es in Richtung Hackjansbend, dann über die Jennepeterstraße und durch das Wiedevenn zur Rosentalstraße. Über Haupt- Lammerskreuz- und Faulenbruchstraße führte der Weg schließlich ins Festzelt auf dem Wervicq-Platz.

Ein Hauch von Hollywood

Angeführt wurde der große Rosenmontagszug wieder von der Feuerwehr, die mit ihren Wagen und einer Fußgruppe auf Steckenpferden Wildwest-Atmosphäre verbreitete. Ein Gefühl wie auf der Achterbahn vermittelte die Gruppe „Rotter Firecoaster“. Ihnen folgte die KG Elferrat Rott, mit ihren Tanzgarden, vielen Kindern und einem großen Wagen.

Einen Hauch von Hollywood brachte der „Walk of Fame“ in die Straßen von Roetgen, bevor auch der Eifelverein zu einer rasanten Achterbahnfahrt durch die Gemeinde einlud. „Kurven, Looping, hin und her – durch Roetgen fahren, fällt echt schwer“, war in Anspielung an Baustellenampeln und eine Umleitung durch den Ortskern auf einem der Plakate zu lesen.

Noch mehr Farbe brachte eine stattliche Gruppe von großen und kleinen Kraken mit ihren tollen Kostümen in den Rosenmontagszug. Für Wärme sorgten dann viele flammende Sonnen, die sich bei der Gestaltung ihrer Kostüme ebenfalls viel Mühe gegeben hatte.

Der TV Roetgen setzte auf rote und gelbe Karten, die versuchten, auf kleinen Saxofonen zu musizieren, um dem Prinzenpaar und ihren Leidenschaften zu huldigen.

„Vakantie in Rüetsche“ wollte eine Gruppe Holländer mit ihren Wohnwagen, Wohnmobilen und Fahrrädern machen. Aus ihrem Heimatland hatten sie Bier, Käse und etwas zum Rauchen mitgebracht.

„Rüetscher Kirmes weggeflitzt – jetzt saust der Hubertusblitz“, hieß es bei der nächsten Gruppe, die ebenfalls zu einer Achterbahnfahrt einlud. Gesichtet wurden auch noch einige lebensgroße Bierflaschen. Es folgten die große Kindergarde der KG Roetgen, der Kinderelferrat und Prinzessin Jenny I., die hoch von ihrem Wagen reichlich Kamelle unter das närrische Volk brachte.

Nicht fehlen durfte auch der Elferrat der KG Roetgen mit seinem Wagen. Beim FC 13 drehte sich alles um das Thema Fußball. Mit Blick auf „Schiri Prinz Lothar“ waren sich dort alle sicher: „Wer pfeifen kann, der kann auch Prinz.“

Zum Schluss folgte das Prinzenpaar Lothar I. und Edda I., das es noch mal ordentlich krachen ließ.

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