Monschau - Der neue Notar hat jetzt noch alle Hände voll zu tun

Der neue Notar hat jetzt noch alle Hände voll zu tun

Von: ag
Letzte Aktualisierung:
4783965.jpg
Er kann sich auch gut vorstellen, mit seiner Familie nach Monschau zu ziehen: Der 37-jährige Dr. Tobias Kruse ist der neue Notar. Foto: A. Gabbert

Monschau. Dr. Tobias Kruse hat zurzeit alle Hände voll zu tun. Der 37-Jährige weiß seit dem 18. Dezember, dass er das Notariat in Monschau übernehmen wird. Klar ist auch, dass das Notariat umziehen wird, da der Vermieter nur einen langfristigen Vertrag schließen wollte. Zum 1. Februar soll der Umzug in das Himo in Imgenbroich erfolgen.

Das soll eine Übergangslösung sein, denn Kruse tendiert zu einem Neubau. Wo das sein soll, kann oder will Kruse noch nicht verraten, Zeit zum Planen habe es seit dem 18. Dezember nicht viel gegeben. „Da sollte man nichts übers Knie brechen“, sagt Kruse. Es gibt noch viel zu tun. Denn gleichzeitig muss er noch seinen Nachfolger bei der Bundesnotarkammer in Köln einarbeiten. „Ich bin froh, wenn wir erstmal umgezogen sind“, sagt Kruse. Die neun Mitarbeiter (davon drei in Vollzeit) kommen mit. Sie werden alle übernommen. „Das ist ein gut eingespieltes Team“, sagt der neue Notar.

Tobias Kruse wurde in Freiburg geboren. Aufgewachsen ist er in Wuppertal. Er wohnte zehn Jahre lang in Köln, wo er auch studiert hat. Danach zog es ihn nach Frechen. Dort lebt er seit sechs Jahren. Er kann sich auch gut vorstellen, mit seiner Familie in die Eifel zu ziehen. „Ich will die Strecke nicht dauerhaft fahren“, sagt er. Das wolle wegen der Kinder – Kruse hat einen fünfjährigen Sohn und eine siebenjährige Tochter – gut überlegt sein. Für die Übergangszeit will er sich erstmal ein Zimmer mieten.

Kruse war fünf Jahre als Rechtsanwalt in nationalen und internationalen Kanzleien tätig, sein Schwerpunkt lag auf Gesellschaftsrecht. Im August 2008 begann er als Notarassesor bei der Bundesnotarkammer in Köln, wo er auch zurzeit noch tätig ist.

Anderer Kontakt zu den Menschen

Die Stelle in Monschau kannte er bereits aus einer Vertretung. „Das hat mir gut gefallen. Monschau ist ein schönes Städtchen und von Frechen noch relativ gut erreichbar“, sagt Kruse.

Während seiner Vertretungszeit in Monschau hat er schon bemerkt, dass der Kontakt zu den Menschen anders ist als in einem Notariat in einer Großstadt. „Intensiver und direkter.“ Das sei vielleicht die größte Umstellung gewesen. Sie habe ihm aber durchaus gefallen. Außerdem sei es interessant, hier mit Dingen aus allen notariellen Bereichen konfrontiert zu werden, sagt Kruse.

In seiner Freizeit rudert Kruse gerne, außerdem ist er ein begeisterter Fotograf. In Monschau hat er bereits einige „durchaus hübsche Ecken“ entdeckt. „Leider wird die Aussicht in dem neuen Büro wohl nicht mehr so schön sein.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert