Nordeifel - Der Kindergarten Dedenborn bekommt Aufschub

Der Kindergarten Dedenborn bekommt Aufschub

Von: ket
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Nordeifel. Wie soll es weitergehen mit dem Kindergarten Dedenborn - mit dieser Frage haben sich die Mitglieder des Kreisjugendhilfeausschuss beschäftigt, der jetzt ausnahmsweise im Settericher Rathaus tagte.

Die Lage des Kindergartens in dem Simmerather Ortsteil ist wegen der geringen Anmeldezahlen nicht einfach, so dass bereits die Schließung der Einrichtung diskutiert wurde.

Nun berichtete Adolf Mainz, Leiter des Amts für Kinder, Jugend und Familienberatung des Kreises Aachen, dass sich die Zahl der angemeldeten Kinder auf sieben erhöht habe. Ausreichend, um die Einrichtung wenigstens für ein Jahr weiter zu führen, „insbesondere auch, weil mit weiteren Anmeldungen zu rechnen ist”, so Adolf Mainz.

Diesem Vorschlag folgten dann auch die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses. Allerdings gegen die Stimmen der SPD, die erhebliche Bedenken äußerte und die endgültige Entscheidung bis zu den Sommerferien verschieben wollte, um abzuwarten, ob sich die Anmeldezahlen tatsächlich noch erhöhten. Zumindest zehn Anmeldungen wären für die SPD akzeptabel gewesen. Das sah die Mehrheit aber anders, weshalb sich bis zur Abstimmung auch eine durchaus hitzige Debatte zwischen den Mitgliedern entwickelte.

Vollkommene Einigkeit herrschte wieder, als der Vorsitzender des Ausschusses, Peter Timmermanns, den Punkt zehn der Tagesordnung ansprach. Die Mitglieder begrüßten ausdrücklich, dass im Südkreis mit dem Jugendbus die Arbeit der mobilen Jugendarbeit unterstützt werden soll. „Eine gelungene Sache”, fasste Kreisdirektor Helmut Etschenberg zusammen.

Der Bus, ein umgebauter Lkw, bietet der Streetworkerin für Monschau, Roetgen und Simmerath die Möglichkeit Jugendliche an ihren Treffpunkten aufzusuchen, um dort mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das sei besonders bei „problematischen Jugendlichen” ein großer Vorteil, so der Tenor der Versammlung, die darüber hinaus beschlossen hat, die mobile Jugendarbeit auszuweiten.

Zunächst befristet für zwei Jahre soll eine zweite Fachkraft die derzeitige Streetworkerin unterstützen. Die Verwaltung ist nun beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten.
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