Simmerath - Der Geräuschpegel aus der Tenne hält sich in Grenzen

Der Geräuschpegel aus der Tenne hält sich in Grenzen

Von: hes
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Auch bei der Wiesengaudi im vergangenen September in der Tenne wurde der Lärmpegel innen und außen gemessen. Foto: H. Schepp

Simmerath. An der Unteren Buschgasse in Eicherscheid soll neues Bauland entstehen. Genau gegenüber der möglichen Wohnbebauung liegt die Eicherscheider Tenne, die beliebte Halle für Jugendbälle und Vereinsveranstaltungen sowie private Feste.

Der Geräuschpegel, der dabei von der Halle an der Bachstraße ausgeht, ist aber nicht so gravierend, dass er im Planverfahren einer Wohnbebauung entgegenstehen würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine schalltechnische Untersuchung, die ein Fachunternehmen im vergangenen Herbst im Umfeld der Tenne durchgeführt und nun im Planungsausschuss vorgestellt hat.

Die Schalltechniker hatten bei einem Jugendball (August), der Wies‘ngaudi (September) und dem Halloween-Beatball (Oktober) jeweils von 22 bis 2.45 Uhr Messungen im betroffenen Bereich sowie in der Halle selbst durchgeführt. An den 14 Messpunkten hatten sie maximal 45 db(A) aufgenommen, was der zweitniedrigsten von elf Kategorien entspreche, so der Gutachter. Wenn geringe bauliche Veränderungen an der Tenne vorgenommen würden (Aufhängung der Lautsprecher und Bau einer Schleuse am Ein- und Ausgang zur Bachstraße hin), dann seien auch weiterhin mehr als zehn „geräuschintensive Veranstaltungen“ in der Tenne kein Problem, so die Gutachter.

Die Kosten für Gutachten und die geforderten baulichen Veränderungen fließen übrigens in die Gesamtkosten des Bauleitplanverfahrens ein, sind also von den Grundstückseigentümern zu tragen. „Die Bürger wollen das zusätzliche Bauland haben, sind aber auch am Fortbestand der Tenne interessiert“, stellte Jens Wunderlich fest und sah in der gefundenen Regelung einen guten Kompromiss der Interessen, zumal der bauliche Aufwand vergleichsweise gering sei. Auch Manfred Sawallich (SPD) freute sich, dass „der Betrieb der Tenne nicht eingeschränkt wird und trotzdem das Bebauungsplanverfahren nun voran gebracht werden kann.“

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