Der Eifeldom erscheint nun in voller Pracht

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Die Stützmauern wurden grunderneuert und die Freifläche vor dem Eifeldom ist jetzt planiert. Vor dem Endspurt bedankte sich der Kirchenvorstand mit einem reichhaltigen Frühstück bei den Arbeitern. Foto: Rainer Mertens

Kalterherberg. Der freie Blick auf den „Eifeldom“ lässt die Kalterherberger Pfarrkirche nun in ihrer ganzen Pracht erscheinen. Das Wurzelwerk von Bäumen und Buschwerk hatte den Stützmauern im Lauf der Zeit zugesetzt und drohte, das die Freifläche umgebende Mauerwerk langsam, aber sicher einstürzen zu lassen.

In Gesprächen mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege und dem Bistum Aachen suchte der Kirchenvorstand von St. Lambertus nach einer tragfähigen Lösung. Alle Beteiligten einte der Wunsch, den charakteristischen Blick auf die Kirche in seiner Ursprünglichkeit zu erhalten.

Im vergangen Herbst holzten Kirchenvorstand und weitere ehrenamtliche Helfer die Bäume ab. Anschließend begannen Mitarbeiter einer Baufirma mit der grundlegenden Sanierung des Mauerwerks: Die Stützmauern erhielten zunächst nach innen hin eine Betonverfestigung. Dann ging es an die Feinarbeit: Die Fugen der Bruchsteinmauern, seinerzeit von Kalterherberger Männern in mühevoller Arbeit errichtet, wurden allesamt freigelegt und anschließend neu verfugt. Basaltplatten verhindern, dass künftig Regenwasser von oben in die Bruchsteinmauern eindringt.

Auch das Geländer erstrahlt nun in neuem, verzinktem Glanz. Die Fläche zwischen Stützmauern und Kirche ist mit Mutterboden eingeebnet und in Kürze werden vier Spitzahorne am Haupteingang des „Eifeldoms“ und am Ehrenmal gepflanzt. Der Blick auf den Eifeldom bleibt somit weitgehend frei.

Kurz vor dem Endspurt lud der Kalterherberger Kirchenvorstand die „Männer vom Bau“ zu einem reichhaltigen Frühstück in das Pfarrzentrum ein. Ingrid Alt, die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, dankte den Arbeitern für die rundum gelungene Arbeit. Besonders lobte sie das Engagement von Franz-Josef Kreutz, der als Mitglied des Kirchenvorstandes täglich als Ansprechpartner zur Verfügung stand und mit für das stets gute Klima auf der Baustelle sorgte.

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