Der A-Kreisligist FC 13 akzeptiert die Favoritenrolle

Von: Kurt Kaiser
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Beim FC Roetgen freut man sich über die guten Neuzugänge: (hinten links) Kevin Mertens, Nico Wergen, Trainer Frank Küntzeler. (vorne von links) Elvis Gojak, Torwart Mark Hilgers und Sebastian Szlosarczyk. Auf dem Bild fehlen Alex Keller und Peter Johnen. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Als man beim A-Ligisten FC Roetgen nach dem letzten Abpfiff der Saison 2014/15 eine erste Bilanz zog, fiel diese enttäuschend aus. Angetreten waren die Schwarz-Roten im Sommer 2014 mit dem Ziel „Aufstieg“. In der Endabrechnung stand nach der Saison aber ein unbefriedigender dritter Tabellenplatz, neun Punkte hinter Meister SC Kellersberg.

Auch ein Trainerwechsel und einige Neuzugänge in der Winterpause halfen nicht, das ersehnte Ziel zu erreichen.

Da die Mannschaft vor der nun anstehenden Saison erneut erheblich verstärkt wurde, weiß man bei den Schwarz-Roten, dass man erneut mit der Favoritenrolle leben muss. „Wir haben zwar auch ein paar gute Leute verloren, aber wir haben unsere Qualität in der Breite und auch in der Spitze nochmals verbessert“, ist Trainer Frank Küntzeler mit seinen Neuzugängen zufrieden.

Mit Mark Hilgers, der schon für den SV Rott in der Mittelrheinliga spielte und zuletzt beim Landesligisten VfL Vichttal seine Fähigkeiten unter Beweis stellte, verpflichteten die Roetgener einen hervorragenden Torhüter. Ein Spieler mit gehobener Qualität ist auch Angreifer Alex Keller. Er erzielte zuletzt seine Tore für den Landesligisten SV Breinig, bugsierte davor die Kugel für den Landesligisten Westwacht Aachen ins gegnerische Gehäuse. Auch Sebastian Szlosarczyk trug schon das Trikot des Vereins aus dem Westen der Kaiserstadt, spielte aber zuletzt für den Bezirksligisten FV Haaren im Mittelfeld. Vom Ligakonkurrenten Teutonia Weiden zog es Mittelfeldspieler Elvis Gojak in die Nordeifel. Kevin Mertens kickte zuletzt für den Landesligisten SV Rott, er soll zukünftig der Abwehrreihe des FC mehr Sicherheit geben.

Aus der eigenen Jugend rückten Peter Johnen und Nico Wergen in den Kader der Ersten auf.

Fünf Abgänge

Unter der Kategorie „Abgänge“ stehen fünf Namen. Tobias Birk, Tobias Kohl und Jochen Schartmann wechselten zum Bezirksligisten Hertha Walheim II. Torwart Björn Güßgens zog es ins benachbarte Belgien. Auch wenn Admir Terzic in der Rückrunde kaum spielte, dürfte der Ex-Profi, den es in die Landesliga zu den Sportfreunden Düren zog, der schmerzhafteste Abgang sein.

Vergleicht man aber die Abgänge mit den Neuzugängen, dann stimmt die Einschätzung des Trainers, dass die Qualität des Kaders sich erheblich verbessert hat. „Wir sind mit diesem Kader für alle der Topfavorit, damit müssen wir uns abfinden, aber auch lernen, damit umzugehen“, erwartet Frank Küntzler, dass die gesamte Liga vom ersten Spieltag an die Jagd auf den FC 13 eröffnen wird.

Da das ranghöchste Team der Region, Alemannia Aachen, sich Ende Juni in Roetgen vorstellte, unterbrachen die Roetgener ihre Sommerpause. Nach der 1:5-Niederlage gegen die Alemannia ging es dann wieder für zwölf Tage in die Ferien.

Erneuter Trainingsauftakt war dann der 9. Juli. Nach drei intensiven Trainingseinheiten stand am vergangenen Dienstag das erste Testspiel auf dem Vorbereitungsplan. Gegen den Bezirksligisten Arminia Eilendorf gewannen die Roetgener 5:1. Am vergangenen Samstag stellte sich die U23 von Alemannia Aachen in Roetgen vor (2:2). Am Sonntagmorgen setzte man die Testspielserie mit einem 10:0-Sieg gegen den C-Ligisten Blau-Weiß Aachen fort. Ehe es zum Turnier des SV Rott geht, ist der B-Ligist TuS Mützenich am Dienstag, 28. Juli, in Roetgen zu Gast. Beim Turnier in Rott spielen die Schwarz-Roten am Samstag, 1.August, gegen den Bezirksligisten Germania Eicherscheid. Am Montag, 3. August geht es gegen den B-Liganeuling TuS Lammersdorf. Zwei Tage später testet man den Ligakonkurrenten Eintracht Kornelimünster.

In der ersten Kreispokalrunde, die eine Woche vor Meisterschaftsbeginn ausgespielt wird, spielen die Roetgener in der ersten Runde gegen die Sportfreunde Hehlrath. Danach könnten dann mit dem TuS Lammersdorf und dem SV Rott, gegen den man in der vergangenen Pokalrunde ausschied, zwei attraktive Pokalderbys warten.

Am Wochenende 15./16. August starten die Schwarz-Roten dann in das Abenteuer Wiederaufstieg in die Bezirksliga. „Wir haben die vergangene Saison analysiert und wissen, was wir besser machen müssen, um unser Ziel zu erreichen“, weiß Frank Küntzeler, dass auf ihn und sein Team auf dem Weg in die Bezirksliga eine stressige Saison wartet. Er hofft, dass er auf die Qualität von Ex-Profi Tom Moosmayer recht oft zurückgreifen kann, denn der Coach hat seinem Leitwolf klar gemacht, dass er erst nach dem Aufstieg in den Ruhestand darf.

Donnerberg und SG Stolberg

Als Hauptkonkurrenten im Kampf um die Meisterschaft sieht der FC-Trainer die SG Stolberg und den TSV Donnerberg. Küntzeler: „Es sind aber auch noch genügend andere Mannschaften da, die es uns schwer machen werden.“

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