Simmerath/Lammersdorf - Den Vennbahn-Einstieg leichter finden

Den Vennbahn-Einstieg leichter finden

Von: ani
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Um die Verkehrsströme zu lenken und die Belästigungen für die Anwohner zu senken, machten sie sich für die „Einstiegs-Schilder“ zur Vennbahn in Lammersdorf stark (v.l.): Andreas Hermanns, Gerd Skropke, Georg Schruff und Franz-Josef Hammelstein. Foto: A. Hoffmann

Simmerath/Lammersdorf. Seit der offiziellen Eröffnung des 56 Kilometer langen Teilstücks der Vennbahn zwischen Aachen-Hauptbahnhof und Kalterherberg an der belgischen Grenze im September 2013 war ein fünfköpfiges Team aus dem Umfeld des Bauernmuseums/Heimatvereins aktiv geworden, um das Terrain rund um den Lammersdorfer Bahnhof als attraktiven Haltepunkt an der Vennbahn besonders herauszuputzen.

„Uns lag am Herzen, dass der Lammersdorfer Bahnhof sich als Rast- und Haltepunkt an der Vennbahn für den Radtouristen in einladender Weise und vor allem gepflegt präsentiert“, betont Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein vom Initiatoren-Quintett.

Nun konnte man im Ort mit dem Anbringen von fünf „Einstiegs-Schildern“, welche den Weg zur Vennbahn anzeigen, einen weiteren Erfolg melden, um den ortsunkundigen Radlern die Orientierung zu erleichtern.

Vor allem den Hinweisschildern am Bauernmuseum (Bahnhofstraße) und an der Jägerhausstraße bei der Firma Junker messen die Initiatoren eine hohe Bedeutung zu. Die Schilder weisen den direkten Weg zum Bahnhofsgelände an der Vennbahn, wo ausreichend Parkraum für diejenigen Radtouristen besteht, die mit dem Auto anreisen.

In der Vergangenheit sei an schönen Tagen, wenn es auf der Vennbahn „richtig brummte“, laut Andreas Hermanns immer wieder zu beobachten gewesen, dass eine Vielzahl von Fahrzeugen in der Bahnhofstraße, sowie beidseitig im Mittelvenn und Kämpchen geparkt wurden. Für die hierdurch hervorgerufenen Behinderungen hofft man, nun durch die erfolgten Beschilderungen eine Lösung gefunden zu haben.

Grundgedanke der Initiatoren war letztlich, den Vennbahneinstieg sichtbar zu machen und möglichst eine zentrale Parkstelle zu schaffen. „Das kommt dann letztlich allen zugute - natürlich auch dem Bauernmuseum“, so Georg Schruff, Vorsitzender des Heimatvereins.

Die Idee für die Beschilderung wurde bereits im vorigen Jahr geboren, wobei die Initiatoren feststellen mussten, dass auch für schmale Schilder dicke Bretter zu bohren sind. Bei einem ersten Vor-Ort-Termin mit Astrid Joraschky von der Gemeinde Simmerath habe man allerdings in besonders freundlicher Art und Weise Unterstützung signalisiert bekommen. „Da hat es wirklich eine gute Kooperation mit der Touristikabteilung der Gemeinde Simmerath gegeben“, stellt Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein hierzu fest. Zur Freude aller Beteiligten hängen die Hinweisschilder nun, die auf weißem Grund mit dem Symbol des Premiumradweges und der Beschriftung „Einstieg Vennbahn“ versehen wurden.

Darüber hinaus hat man im vorigen Jahr damit begonnen, durch verschiedene Maßnahmen das Terrain des Bahnhofgeländes optisch aufzupolieren. Dank ehrenamtlichem Engagement und mit Unterstützung der Gemeinde konnte man die Gras- und Rasenpflege in den Griff bekommen und setzte das alte Metallgitter farblich in neuen Glanz.

In diesem Jahr will man weitere Verschönerungsarbeiten in Angriff nehmen, so dass sich das Terrain um Bahnhof und Bauernmuseum in touristischer Hinsicht als Aushängeschild für Simmerath sehen lassen kann.

Der Vennbahnradweg wurde Ende 2013 nach mehr als vier Jahren Bauzeit fertiggestellt. Über eine Gesamtlänge von 125 Kilometern, davon rund fünf Kilometer über Simmerather Gemeindegebiet, führt der multifunktionale Weg fast ausschließlich auf der Trasse der ehemaligen Vennbahn von Aachen nach Ulfingen im Großherzogtum Luxemburg. Der Vennbahnweg gilt als einer der längsten und schönsten zusammenhängenden und grenzüberschreitenden Radwege Europas und wurde auch bereits entsprechend ausgezeichnet.

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