Den Klassengegner besiegen und auf ein gutes zweites Los hoffen

Von: Kurt Kaiser
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Eifel.

Alemannia Aachen, Fortuna oder Viktoria Köln, das waren die Vereine, auf die man bei Germania Eicherscheid und beim FC Roetgen in der ersten FVM-Pokalrunde gehofft hatte. Die Realität sieht leider anders aus. Am Sonntag reisen die Eicherscheider in der ersten Runde zum Ligakonkurrenten aus der Bezirksliga-Staffel 1, DSK Köln. Beim FC Roetgen gastiert der Euskirchener A-Ligist SSV Eintracht Stotzheim.

Da beide Teams nicht chancenlos in diese Spiele gegen ihre Klassenkonkurrenten gehen, bleibt die Hoffnung auf ein Traumlos in der nächsten Runde. Eicherscheids Trainer Bernhard Schmitz war am vergangenen Spieltag von der Darbietung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit angetan. „Obwohl uns acht, neun Spieler gefehlt haben, hat die Mannschaft sich in der ersten Halbzeit sehr gut präsentiert.“ Leider stimmte am Ende das Ergebnis nicht, denn der BC Kohlscheid nahm nach dem Verfolgertreffen einen glücklichen 1:0-Sieg mit nach Hause.

Weiterhin ersatzgeschwächt reisen die Nordeifeler am Sonntag zur Pokalpartie in die Domstadt. Bernhard Schmitz schätzt den technisch guten Fußball, der im Kölner Raum gespielt wird und erwartet einen gut aufgestellten Gegner, der im Fußballkreis Köln nach einem 2:0-Erfolg gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind Kreispokalsieger wurde. Mit vier Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage belegt die Gruppe aus dem Stadtteil Ehrenfeld den sechsten Platz in der Bezirksliga-Staffel 1. Mit Emre Hemden und Thomas Tomanek verfügen die Kölner über zwei brandgefährliche Angreifer, die elf der bisher 15 Tore erzielten.

Auf dem Rasenplatz an der Bocklemünder Heinrich-Rohlmann-Straße sieht der Germania Coach sein Team aber nicht chancenlos. „Wir haben eine kleine Chance, die wir nutzen wollen“. Mein Tipp: 1:2. e_SFlbAls Kreispokalsieger hatte der FC Roetgen den Vorteil, dass er mit einem Heimspiel in die FVM-Pokalrunde starten darf. Gegner Eintracht Lommersum qualifizierte sich als Dritter des Fußballkreises Euskirchen für die erste Runde auf Mittelrheinebene.

In der Euskirchener A-Liga rangiert die Eintracht mit fünf Siegen und je zwei Niederlagen und Punkteteilungen auf Tabellenplatz vier mit Blickkontakt zu den Aufstiegsplätzen. FC-Trainer Frank Küntzeler hat sich über den Gegner informiert und erfahren, dass seine Stärken in der Offensive liegen. Eintracht-Torjäger Michael Lambertz, der schon in der Mittelrheinliga spielte und in neun Spielen elf Tore schoss, gilt es zu neutralisieren.

Mit dem 3:1-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen den FC Stolberg war Frank Küntzeler zwar zufrieden, allerdings hat er im Mannschaftskreis noch einmal den schwachen Auftritt der ersten Halbzeit angesprochen. Die Mannschaft zeigte in der zweiten Halbzeit zwar eine positive Reaktion, dennoch stellte der Trainer fest: „Sicherlich merkt man, wenn es schnell gehen muss, dass uns durch die englischen Wochen noch ein paar Körner fehlen.“

Auch wenn der Coach mit einigen personellen Sorgen in die Pokalpartie geht, sieht er ihr optimistisch entgegen. „Wir werden alles daransetzen, in die nächste Runde zu kommen, und hoffen dann auf die Option ein großes Los zu ziehen.“ Nach seiner Gelb-Rot-Sperre steht Marco Cosler wieder zur Verfügung. Mein Tipp 3:1.

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