Den ersten Schritt für das Kraremann-Karree vollzogen

Von: P. St.
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Eine saubere Lösung: Der neue Parkplatz an der Quadfliegstraße hat eine direkte Anbindung zum Krankenhaus Simmerath. Projektentwickler Stefan Schepers, Karl-Josef Müller vom Tiefbauamt und Bürgermeister Hubert Breuer (v.li.) freuen sich über den ersten Baustein für das Kraremann-Karree. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Es wäre nicht unpassend gewesen, den neuen Parkplatz an der Simmerather Quadfliegstraße mit dem offiziellen Durchtrennen eines Absperrbandes zu eröffnen, aber das hätte manchem Autofahrer vorübergehend die Möglichkeit genommen, das neue Areal bereits zu nutzen.

Also brachte Projektentwickler Stefan Schepers einen Besen mit, der symbolisch zur Übergabe des neuen Platzes an Simmeraths Bürgermeister Hubert Breuer und Karl-Josef Müller vom Tiefbauamt überreicht wurde.

80 Pkw-Plätze sind auf dem ehemals verwilderten Grundstück in Top-Lage entstanden. Von hier aus ist ein direkter Zugang zu Altenheim und St. Brigida-Krankenhaus möglich.

Der Weg zum Krankenhaus ist für Mitarbeiter und Besucher übrigens kürzer als von den Parkplätzen an der Robert-Koch- Straße aus. Der neue Parkplatz bietet zudem weiter Vorteile: Man kann ihn zeitlich unbegrenzt nutzen und eine Bundesstraße muss auch nicht überquert werden.

Am Montag wurde der Parkplatz seiner Bestimmung übergeben, und neue Hinweisschilder an der Hauptstraße werden auch den Ortsunkundigen hierhin führen.

Schon vor 30 Jahren sei diese in Privatbesitz befindliche Fläche als Parkplatz ausgewiesen worden. „Nun sind wir froh, dass die Entwicklung so gekommen ist”, freute sich der Bürgermeister.

Für Projektentwickler Stefan Schepers (Simo) ist mit dem Parkplatzbau der erste Baustein für das Kraremann-Karree umgesetzt worden.

An dem Geschäftshaus, das auf dem bisherigen Parkplatz an der Robert Koch-Straße geplant ist, soll in Kürze der erste Spatenstich erfolgen.

Zurzeit werden die Kanalarbeiten vorgenommen. Für die hier wegfallenden Parkplätze musste auf Kosten des Investors Ersatz geschaffen werden; so sah es die Vereinbarung mit der Gemeinde vor. In nur sechs Monaten Bauzeit ist der neue Parkplatz mit einem Kostenvolumen von 200.000 Euro entstanden.

Trotz des Bauprojekts Kraremann-Karree bleibt etwa die Hälfte der Parkplätze (in neuer Anordnung) erhalten. 72 Plätze werden weiter für für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben, wenn auch mit zeitlicher Begrenzung (zwei Stunden).

Hinzu kommen noch 24 Stellplätze in der Tiefgarage, die zu den Geschäften und Wohnungen gehören. Stefan Schepers: „Damit werden wir dem Wunsch der Kundschaft gerecht, die mit dem Auto bis vors Geschäft fahren möchte.”
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