Kalterherberg - Dem SV fehlen Schiedsrichter und Spieler

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Dem SV fehlen Schiedsrichter und Spieler

Von: fm
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Vorsitzender Bernd Lambertz kann weiter auf bewärte Kräfte im Vorstand des SV Kalterherberg zählen. Neben Neuling Philipp Breuer stehen weiter Alex Mertens, Willi Kaulen, Martin Imhoff, Marita Rönnig und Christoph Lambertz zur Verfügung. Foto Franz Mertens Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Vorsitzender Bernd Lambertz versprach bei der Begrüßung zur Generalversammlung der Fußballer ein kurzes Programm mit Rücksicht auf das am gleichen Abend anstehende Fußball-Länderspiel. Die Tagesordnung handelten die Fußballer sehr zügig ab. Die Berichte aus den einzelnen Geschäftsbereichen spiegelten ein sehr erfolgreiches Jahr wieder.

Höhepunkt war zweifellos die Einweihung des neuen Kleinspielfeldes. Nur die jüngste Entwicklung beim Pfingstturnier trübte die makellose Bilanz etwas. Im Geschäftsbericht ging Hubert Paulus auf die Eckpunkte der letzten Saison ein.

Die Senioren nehmen wieder mit zwei Mannschaften am Spielbetrieb teil. Die Alte-Herren-Abteilung bestritt wieder eine Reihe von Freundschaftsspielen. Der Vorstand traf sich im letzten Geschäftsjahr zu elf Sitzungen. Dabei ging es in erster Linie um den Spielbetrieb im Senioren- und Jugendbereich und um die Vorbereitung der Pfingst-Sportwoche.

Ordnungsgelder werden fällig

Sorgen bereitet dem Vorstand die Entwicklung des Schiedsrichterwesens im Verein. In der Vergangenheit stellte der Sportverein über Jahre hinweg ausreichend Schiedsrichter. Seit der laufenden Saison ist das nicht mehr der Fall. Dadurch werden Ordnungsgelder fällig. Hubert Paulus richtete daher an alle im Saal den dringenden Appell, sich für die Ausbildung zum Schiedsrichter zu melden oder wenigstens im Bekanntenkreis dafür zu werben.

Mit dem finanziellen Ergebnis der Pfingstsportwoche war er nicht zu zufrieden. Das könne man so nicht weiterlaufen lassen. Hierzu müsse sich der Vorstand Gedanken machen, wie dem entgegengesteuert werden kann.

Fußballobmann Jürgen Peters war sehr zufrieden mit den Leistungen der Senioren im letzten Jahr. In der Endabrechnung reichte es für die erste Mannschaft zu einem sehr guten dritten Platz der B-Liga. In der aktuellen Meisterschaft verstärken einige Zugänge aus der Jugendabteilung die Mannschaft. Auf das Leistungsniveau hat sich auch positiv ausgewirkt, dass wieder zwei Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. In den letzten Spieltagen hatte die Mannschaft mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Drei Akteure werden dem Verein für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.

Das sportliche Bild des Vereins rundete Jugendleiter Jürgen Mertens ab. Die Kooperation mit den Vereinen in Höfen und Rohren werde auf Dauer nicht mehr ausreichen, um den Spielbetrieb in bisher gewohntem Umgang aufrecht zu erhalten. Die sich anbahnende Entwicklung zwinge dazu, die bestehende Kooperation auf alle Vereine im Stadtgebiet auszudehnen. Dazu hat bereits ein Sondierungsgespräch in Mützenich stattgefunden. In weiteren Gesprächen soll geklärt werden, wie die erweiterte Kooperation gestaltet werden kann.

Aufgabe der Jugendleiter wird es sein, hierzu eine einvernehmliche Lösung für alle Vereine zu finden. Zum Abschluss der Vorträge über die Arbeit im Vorstand trug Marita Rönnig den Bericht zur Kassenlage vor. Der Kassenbestand hat durch die hohe Eigenleistung beim Bau des Kleinspielfeldes stark gelitten. Die vorhandenen Polster sind stark geschmolzen. Trotz alledem verfügt der Sportverein weiter über ein gesundes finanzielles Polster. Nach der Entlastung der Kassiererin rief Bernd Lambertz zu den Neuwahlen auf.

Ein Teil der Vorstandsposten stand turnusmäßig zur Neuwahl an. Der zweite Vorsitzende, der zweite Geschäftsführer und die Kassiererin bestätigte die Versammlung in ihren Ämtern. Lediglich bei den Beisitzern änderte sich das Bild ein wenig. Mar tin Imhoff und Christoph Lambertz bleiben im Amt. Für den nicht mehr kandidierenden Jürgen Meyer rückte Philipp Breuer nach. Als Kassenprüfer fungieren weiter Guido Ungermann und Torben Wilden.

Abschließend regte Trainer Raimund Scheffen an, den Termin der Generalversammlung auf das Wochenende vom Totensonntag zu verlegen. Dieser Termin lasse sich besser mit dem Trainingsbetrieb der Mannschaften vereinbaren. Der Vorstand versprach, sich beim Ortskartell um eine Verlegung des Termins zu bemühen. Mit der üblichen Vereinsrunde entließ Bernd Lambertz seine Zuhörer anschließend ins bereits laufende Länderspiel.

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