Delegation aus China besteht auf Besuch in Monschau

Von: ag
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Monschauer Dütchen zur Begrü
Monschauer Dütchen zur Begrüßung: Bürgermeisterin Margareta Ritter hatte den Vizebürgermeister der Stadt Ningbo, Hong Jiaxiang (links), mit seiner Delegation, darunter auch viele Wirtschaftsvertreter und der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Aachen-Ningbo, Herbert Pröpper, im Haus Troistorff empfangen. Foto: A. Gabbert

Monschau. Jede Situation wird auf Foto und Film festgehalten, jedes Haus wird abgelichtet und jedes Detail in Augenschein genommen. Die Delegation aus Aachens chinesischer Partnerstadt, Ningbo, zeigt sich bei ihrem Besuch in Monschau nicht nur von den angebotenen Dütchen begeistert.

Die zehn Gäste aus der Hafenstadt mit rund 5,7 Millionen Einwohnern sind fasziniert von der Architektur und der Luftqualität in der Altstadt. Diese Eindrücke sollen auch in einem 15- bis 30-minütigen Filmbeitrag des Fernsehsenders Ningbo TV Station, der die Delegation mit einem Vertreter der größten chinesischen Tageszeitung begleitet, vermittelt werden.

7000 Jahre Geschichte

Bürgermeisterin Margareta Ritter hatte den Vizebürgermeister der Stadt Ningbo, Hong Jiaxiang, am Mittwoch mit seiner Delegation, darunter auch viele Wirtschaftsvertreter und der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Aachen-Ningbo, im Tapetenzimmer des Hauses Troistorff empfangen und für die Stadt Monschau geworben. Dabei ging Ritter auch auf die Unterschiede der beiden Städte ein: rund 800 Jahre Geschichte auf 100 Quadratkilomtern auf der einen Seite und rund 7000 Jahre Geschichte auf 10.000 Quadratkilometern auf der anderen Seite. „Wenn sie an Aachen denke, würde ich mir wünschen, dass sie sich immer auch ein wenig an Monschau erinnern”, sagte Ritter.

„Monschau muss sein”

Das werden die Gäste sicherlich. Der stellvertretende Direktor des Auswärtigen Amtes der Stadt Nimbo, Ye Rongzhong, hatte Monschau bereits bei früheren Besuchen kennengelernt und aufgrund seiner damaligen Eindrücke auf einem Besuch der Altstadt bestanden. „Aachen ist prima, aber Monschau muss sein.”

Ritter nutzte die Gelegenheit auch, um die wirtschaftlichen Beziehungen nach China herauszustellen und lud die Delegation ein, bei ihrem nächsten Besuch in Monschau auch das Unternehmen Dürr aufzusuchen, das inzwischen bereits über 1000 Mitarbeiter in China habe. Natürlich wollten die Gäste auch wissen, ob Ritter schon einmal im Reich der Mitte gewesen sei und ob sie Ningbo auch einmal besuchen wolle. „Ich würde gerne kommen, wenn die Aachener mich mal mitnehmen”, sagte Ritter. Nach dem offiziellen Empfang bestand die Gelegenheit, bei einem geführten Rundgang die Altstadt zu erkunden.
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