Dedenborner trennen sich von Sportplatz und verpachten das Gelände

Von: peo
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Wurden durch die Mitglieder im Amt bestätigt: Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Dedenborn-Hammer um Vorsitzenden Helmut Kaulard (r.). Foto: Peter Offermann

Dedenborn. „Wir haben zwar einen starken Verdacht, aber leider keine Beweise“, so Helmut Kaulard, der zur Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Dedenborn-Hammer, zahlreiche Mitglieder, Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Bernd Goffart, Andreas Hermanns und Hans-Josef Hilsenbeck willkommen hieß.

Was im Jahr 2015 schon ein Problem war, hat sich im vergangenen Jahr noch einmal verschärft. Dieses Mal wurden nicht nur Blumenkästen in die Rur geworfen. In einer weiteren Nacht wurden neun von elf Kästen zerstört und die „Bude“ am Sportplatz sowie die Straße mit Farbe beschmiert. Man wolle sich jedoch nicht abhalten lassen, die Blumenkästen auch in diesem Jahr wieder an der Rurbrücke anzubringen.

Entwicklung der Feuerwehr „gut“

Positiv erwähnte der Ortsvorsteher die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Bauhof und das Engagement der Ortsbevölkerung – nicht nur aus CDU-Kreisen, wie er ausdrücklich betonte – als es um Sanierungsarbeiten an den Bruchsteinmauern Waldstraße und Dedenborner Straße, die Reparaturarbeiten an Pollern, der Anbringung eines Geländers an der Kirche sowie der Pflege des Rastplatzes Eichhecke ging.

Die Entwicklung der Feuerwehr ist gut, insbesondere freut es Kaulard, dass 14 der 24 Jungfeuerwehrleute der Jugendfeuerwehr Rurtal aus Dedenborn stammen. Besonders dankte er der Feuerwehr für die Erneuerung des Treppenpfades zum Sportplatz. Vom Sportplatz selbst wird man sich trennen. Jedoch, und da waren sich alle einig, wird dieser nicht veräußert, sondern soll lediglich an einen Landwirt zur Nutzung verpachtet werden.

Für 2017 sind fest die Sanierungen der Bruchsteinmauern in der Waldstraße und in Hammer Richtung Feuerwehrhaus eingeplant. Zu weiteren Straßeninstandsetzungen erläuterten sowohl Helmut Kaulard, als auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Hans-Josef Hilsenbeck den Versammlungsteilnehmern die Problematik, dass der Landesbetrieb sämtliche Straßen objektiv betrachtet, fotografiert und sich die Schädengenau anschaut. „Und hier gibt es die Auskunft von der Behörde, dass viele Straßen in NRW in einem noch schlechteren Zustand sind und Vorrang haben“, so Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Die Warnbaken unterhalb von Haus Rurblick bleiben also vorerst.

Hermanns gab hiernach auch Auskunft zur bevorstehenden Sanierung des Rathausplatzes: „Wir setzten uns kein Denkmal, sondern bauen einen barrierefreien und fußgängerfreundlichen Rathausplatz.“ Über die Arbeit im Gemeindeverband gab Bernd Goffart, der sich auch auf die Unterstützung des CDU-Ortsverbandes Dedenborn-Hammer im Wahljahr 2017 freut, Auskunft.

Neuwahl des Vorstandes

Hans-Josef Hilsenbeck berichtete kurz über die Arbeit der Städteregion. Es folgte der Haupttagesordnungspunkt, die Neuwahlen des Vorstandes. Hier wurden Helmut Kaulard als Vorsitzender, Kurt Bongard als sein Stellvertreter und Sigrid Miano als Geschäftsführerin im Amt bestätigt. Den neu geschaffenen Posten des OV-Mitgliedsbeauftragten bekleidet ebenfalls Helmut Kaulard. Beisitzer sind Arno Braun, Hans-Josef Hilsenbeck, Elvira Kaulard, Wolfgang Schmidt und Stefan Steinebach. Als Vorschlag für die Wahl des Beisitzers des OV Dedenborn/Hammer im Gemeindeverbandsvorstand wurde neben Helmut Kaulard und Sigrid Miano Kurt Bongard bestimmt. Ebenfalls einstimmig wurde vorgeschlagen, den Gemeindevorstand um Bernd Goffart wiederzuwählen.

Beim letzten Tagesordnungspunkt war es einem Versammlungsteilnehmer ein Bedürfnis die gute Arbeit des Streu- und Räumdienstes der Gemeinde in Dedenborn in diesem Jahr zu loben.

Ein Ärgernis für alle Simmerather, insbesondere für die Orte rund um den Rursee ist die ständige Raserei mancher Motorradfahrer. „Die Treffen am Parkplatz Schöne Aussicht seien nicht nur aufgrund des Lärms eine Belästigung. „Radfahrern würde ich nicht empfehlen, dort entlang zu fahren“, so Kurt Bongard. Ein Thema, das Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gerne aufgriff.

„Die Problematik ist uns bekannt und wir stehen hier in regem und engem Kontakt mit dem Polizeipräsidenten. Dies ist eine massive Beeinträchtigung der Bürger. Es wird auch verstärkt kontrolliert. Andere Lösungen sind schwierig umsetzbar. Und auch wenn noch stärker kontrolliert wird, kann die Polizei, ob der Vielzahl der Motorradfahrer, welche diesen Treffpunkt für ihre Rennen nutzen, leider nicht überall sein. Und wie zu hören war, besteht dieses Problem in anderen Kommunen auch. Das ist nicht mehr hinnehmbar.“

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