„Dedenborner Sattel“: Felshang in Einruhr gesichert

Von: P. St.
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk
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Der Hang wurde auf einer Fläche von 5500 Quadratmeter gerodet, ehe nun bis zu sechs Meter tief Anker ins Gestein gesetzt werden. Foto: Peter Stollenwerk

Einruhr. Vom Wolfshügel und dem Rösberg hatte man bislang ausgedehnte Panoramablicke auf Einruhr und den Obersee. Seit einigen Wochen ist ein weiterer Aussichtspunkt auf das Dorf am See hinzugekommen. Vom „Dedenborner Sattel“ bietet sich nun auch ein ungewohnter Ausblick auf das Rurtal, seitdem hier gut 5000 Quadratmeter Wald gerodet wurden.

Aber Vorsicht: Der „Dedenborner Sattel“, so nennt sich der Höhenzug, ist ins Rutschen geraten, und das sich nun ein besonderer Ausblick bietet, ist nicht touristischen Aktivitäten verdanken sondern die Folge eines Felssturzes an der darunter liegender Bundesstraße 266.

Dieses Naturereignis wird vom Landesbetrieb Straßenbau sehr ernst genommen und war der Auslöser für eine langwierige, spektakuläre und auch sehr teure Baumaßnahme, die die Hangsicherung langfristig gewährleisten soll.

Auf Hochtouren läuft derzeit die Baumaßnahme, weithin hörbar durch die monotonen Bohrgeräusche. Die Arbeiter des Spezialbauunternehmens Feldhaus und der Fahrer des hangerprobten Schreitbaggers haben im staubigen Steilhang unter alpinen Bedingungen allerdings keinen Blick für das Panorama des Nationalparks Eifel. 1300 Metallanker-Anker werden bis zu sechs Meter Tief ins Felsgestein getrieben, um den Bewegungsdrang der Natur zu bändigen.

Anfang April hatten sich an der B 266 kurz vor dem Ortseingang Einruhr rund 100 Tonen Felsgestein in der Böschung selbstständig gemacht und waren abgerutscht. Hinter der Leitplanke war das Geröll zum Stillstand gekommen, einige Felsbrocken auf den Radweg gerollt. Als Sofortmaßnahme wurde eine mobile Schutzmauer aus Fertigbetonelementen auf einer Länge von 25 Metern errichtet. Da sich nach vier Wochen, vermutlich durch Starkregen, weiteres Gestein löste, wurde eine zweite Schutzwand aus so genannten „Legosteinen“ errichtet. Seit Anfang Juli ist auch die Fahrbahn in diesem Bereich halbseitig gesperrt.

Nach einer geologischen Untersuchung wurde deutlich, dass nur großflächige Stabilisierung der Böschung die Gefahr stoppen kann. Wenn die Metallanker mit Beton verfestigt sind, wird der gesamte Hang, der bis zu 60 Prozent Gefälle aufweist, mit einem stabilen Metalldrahtgeflecht gesichert. Ende November soll die Maßnahme fertig sein.

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