Monschau - Dauerklicken für die Abifeten

Dauerklicken für die Abifeten

Von: Carmen Krämer
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Trotz der Kälte haben Sascha Dreuw (vorne) und Alexander Kaulartz gute Laune, denn das Geld, was sie für die Zählaktion bekommen, fließt in ihre Abikasse. Foto: Carmen Krämer

Monschau. „Es ist manchmal schwierig, den Überblick zu behalten, wenn so viele auf einmal kommen”, erklärt Alexander Kaulartz aus der zwölften Klasse des St. Michael Gymnasiums. „Aber wir müssen uns ja nur auf eine Laufrichtung konzentrieren, darum geht das eigentlich ganz gut.”

Alexander ist einer von den Jugendlichen, die sich an den vier Adventswochenenden auf den Monschauer Weihnachtsmarkt stellen und die ein- und ausströmenden Besucher zählen.

Klick: Eisige Tenperaturen, eiskalte Finger

Am Roten Haus und an der Monschau Touristik macht es an jedem Weihnachtsmarkttag zwischen 14 Uhr und 16 Uhr immer wieder klick und das trotz kalter Finger aufgrund der eisigen Temperaturen. „Manchmal gucken die Leute ganz schön komisch. Und der Daumen tut in der Kälte ziemlich weh”, betont Sascha Dreuw und sehnt sich nach einem warmen Kakao.

Aber die Schüler lassen sich nicht beirren, denn schließlich springt für sie ein Zuschuss für die Stufenkasse dabei heraus. Das können die jungen Leute, die in anderthalb Jahren Abitur machen, gut gebrauchen. „Wir könnten das auch unter den Zählenden aufteilen, aber haben uns dafür entschieden, das Geld in die Finanzierung von Abifeten, der Abizeitung und dem Kommers zu investieren”, sind sich die fleißigen Zähler einig.

Für die Mon-Touristik ist die Aktion wichtig, um herauszufinden, wie viele Leute sich durchschnittlich auf dem Weihnachtsmarkt aufhalten.

„Wir haben eine solche Aktion vor zwei Jahren schon mal gestartet”, erklärt die Leiterin der Monschau Touristik, Bianca Lanio. „Für uns ist es wichtig, einen groben Überblick über die durchschnittliche Besucherzahl zu erhalten und freuen uns sehr darüber, dass sich die Schüler dazu bereit erklärt haben.” Die Monschau-Touristik hat noch einen Grund mehr sich zu freuen, denn bereits das erste Weihnachtsmarktwochenende war gut besucht. „Auffällig war bei den vielen Besuchern am vergangenen Wochenende, dass sie aus den verschiedensten Ländern nach Monschau kamen”, betont Bianca Lanio. Unter den Besuchern waren neben den niederländischen und belgischen Nachbarn, auch Franzosen, Spanier und sogar russische Gäste.
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