Das schmutzige Wasser geht enorm ins Geld

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Ein Riesenaufwand für noch besseres Trinkwasser. Die Kanalisation in Widdau kostete im Durchschnitt 35.000 Euro pro Hausanschluss. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Monschau. Zahlen lügen nicht: Die finanziellen Anstrengungen, die die beiden Eifelkommunen Monschau und Simmerath vor allem in den zurückliegenden zehn Jahren in die Abwasserreinigung investiert haben, sind enorm. Kompakt und kompetent zusammengefasst wurde diese Fakten am Donnerstag bei der Abwasserkonferenz in Monschau.

Eingeladen zur der dreistündigen Fachtagung im Rathaus hatte Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx, der mehrfach das Hauptanliegen der Veranstaltung in Erinnerung rief: „Unsere Heimat muss für die Bürger bezahlbar bleiben”, forderte Steinröx, der zu Beginn darauf hinwies, dass nach Aussagen des Wasserverbandes Eifel-Rur die hohen Investitionen in den vergangenen Jahren zur erheblichen Verbesserung der Wassergüte geführt hätten.

Auslöser der Konferenz war eine überschaubare abwassertechnische Streitfrage zwischen Kreis Aachen und Stadt Monschau, in der es um die bakterielle Belastung des Trinkwassers geht, die durch den in die Perlenbachtalsperre mündenden Überlauf des Schwanenweihers in Höfen ausgelöst wird. Dieser konkrete Fall wurde zwar nicht näher beleuchtet, dafür aber um so mehr die abwassertechnischen Leistungen der der beiden Eifelkommunen, die sich in anderen Dimensionen bewegen.

In diesem Zusammenhang stellte sich nicht nur für den Monschauer Bürgermeister sondern auch für nachfolgende Referenten die Frage, wie es um die Verhältnismäßigkeit von weiteren geforderten Auflagen steht und inwieweit man diese dem Bürger, dem Gebührenzahler also, noch zumuten kann.

350 Kilometer Kanalnetz durchziehen inzwischen die Dörfer der Nordeifel; Simmerath hat einen Anschlussgrad von 99 Prozent, Monschau von 98 Prozent erreicht.
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