Das neue Vennbad ist schon voll Wasser

Von: hes
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Die beiden Hauptbecken des neu
Die beiden Hauptbecken des neuen Vennbades sind schon mit Wasser gefüllt, „damit sich der Beton setzt”, wie die Bauleitung erläutert. Vorne das Lernschwimmbecken, oben das große Sportbecken. Foto: Heiner Schepp

Monschau. Die wichtigste Frage beantwortete Stephan Dicks vom Bauamt der Stadt Monschau gleich zu Beginn: „Wir liegen sowohl im Zeit- wie auch im Kostenplan”, unterstrich der Hochbauingenieur, als der Bauausschuss nun die Baustelle des neuen Schwimmbades an der Wilhelm-Jansen-Straße besichtigte.

Im Zeitplan - das heißt, dass bislang alle Arbeiten für das neue Vennbad termingerecht durchgeführt werden konnten. Und das bedeutet auch, dass planmäßig im Oktober die Außenhülle des gewaltigen Gebäudes wetter- und winterfest verschlossen werden wird.

Das ist im Moment noch nicht der Fall, denn die riesige Fassade zur Wilhelm-Jansen-Straße hin, die später den Badegästen Licht und Sonnenwärme schenken soll, ist noch ohne Fenster und die Großbaustelle entsprechend zugig.

Derzeit wird die Riegel-Fassade zusammengesteckt und -geschraubt, die sehr stabil sein muss, wiegt doch jede der über 100 Fenstereinheiten mit hoch wärmeisolierendem Glas rund 600 Kilogramm. Stabil und beeindruckend ist auch das Tragewerk für die drei Becken, wie der Bauausschuss sich beim Gang in das Gewölbe unter der Halle überzeugen konnte.

Das Hauptbecken wird mit 10 mal 25 Metern Größe und 1,80 bis 3,80 Meter Tiefe die Bedingungen eines Sportbeckens erfüllen, in dem auch offizielle Schwimm- und Tauchprüfungen abgenommen werden können. Die enorme Tiefe erlaubt neben dem Ein-Meter-Brett auch einen Drei-Meter-Sprungturm für geübtere Schwimmer.

Für Nichtschwimmer bzw. als Lernschwimmbecken gedacht ist das zweite, kleinere Becken direkt vor dem Raum der Badeaufsicht. Drittes Element ist ein Planschbecken für Kleinkinder, das an der tiefsten Stelle 30 Zentimeter misst und zu dem auch eine kleine Rutsche gehören wird. Natürlich wurde bei der Besichtigung des Bauausschusses auch über die viel diskutierte große Rutsche gesprochen, die bekanntlich nicht zur Erstausstattung des neuen Vennbades gehören wird. Der Baukörper weist aber entsprechende Vorbereitungen auf, die ein späteres nachrüsten mit einer großen Wasserrutsche ermöglichen könnten.

Einen schönen Überblick über das Geschehen in den beiden größeren Becken wird man künftig von der Empore aus haben - vorausgesetzt, man weist eine entsprechende Körpergröße auf. Die Absperrung der Empore zur Halle hin ist nämlich nicht wie im ersten Entwurf geplant aus Glas und somit durchsichtig, sondern besteht aus einer rund 1,50 Meter hohen Betonwand, die nicht allen Mitgliedern des Bauausschusses schmeckte. Offen ist derzeit auch noch, ob es im Aufenthaltsbereich auf der Empore ein gastronomisches Angebot geben wird. „Dies war nicht Teil der Ausschreibung”, erinnerte Stephan Dicks.

Bestandteil der Ausschreibung waren allerdings mit hoher Priorität die energetischen Qualitäten der neuen Schwimmhalle. „Das neue Vennbad wurde nach modernsten energetischen Standards konzipiert”, verspricht Generalübernehmer Derichs und Konertz auf seiner Internetseite.
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