Das neue Simm-Bad bietet Spaß und Sport

Von: Heiner Schepp
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„Hinein ins gar nicht so küh
„Hinein ins gar nicht so kühle Nass!” heißt es seit Dienstag im Simmerather Schwimmbad. 27 Grad hat das Schwimmerbecken, 30 Grad das Lehrschwimmbecken und 32 Grad das Kinderplanschbecken. Foto: H. Schepp

Simmerath. In aller Ruhe können die Premiere-Gäste ihre Bahnen ziehen, das halbe Dutzend Besucher verliert sich am ersten Öffnungstag für die Allgemeinheit im 25 Meter großen Hauptbecken des neuen Simmerather Hallenbades. Auch der kleine Ruben (3) aus Simmerath hat nebenan im Kleinkinderbecken die knallrote Rutsche ganz für sich alleine und planscht fröhlich durch das 32 Grad warme Nass.

Enger wird es da schon im dritten Bereich des neuen Simm-Bads, dem Lehrschwimmbecken, wo sich eine Schulklasse aus Heinsberg im sechs mal 12,5 Meter großen Becken tummelt.

„Hier haben wir ein paar Attraktionen”, sagt Schwimmmeister Stefan Junker und eilt in den Technikraum der Halle, um den „Schwanenhals” zu aktivieren. Sekunden später spritzt ein kräftiger Strahl aus dem Schwallwasserspender und lässt das Gejohle der kleinen Wasserratten noch lauter werden. Auch die Massagedüsen und Unterwasser-Schweinwerfer sowie die Bodensprudler, die von Zeit zu Zeit das kleine Becken in einen Whirlpool verwandeln, stoßen auf Begeisterung bei den Kindern, die derzeit auf Klassenfahrt in der Eifel und im Schullandheim Rollesbroich beheimatet sind.

„Heute ist es noch ruhig hier; die Leute warten meistens erst mal ab, ehe sie sich selbst ein Bild von der neuen Halle machen”, glaubt Luzie Junker, eine Institution des Simmerather Schwimmbades und der Hansa-Schwimmsportabteilung. Fünf Fachkräfte, inklusive ihr und Sohn Stefan, gehören zum Simm-Bad-Team, wo je Schicht zwei Kräfte ihren Dienst versehen. „Alle sind ausgebildete Rettungs- oder DLRG-Schwimmer”, verweist Stefan Junker auf den Sicherheitsaspekt.

Blick ins Kranzbruchvenn

Die Premiere-Besucher jedenfalls scheinen sich wohlzufühlen im hellen, fensterreichen Hallenbad, wo man an sonnigen Tagen viel Sonne genießen, an diesem grauen Herbsttag aber auch gut ins wilde Kranzbruchvenn blicken kann, wenn man selbst im Warmen sitzt. Besonders auf den Relax-Liegen neben dem Kinderbecken lässt es sich für Mamis und Papis aushalten, wenn der Sprössling planscht oder im aufgestellten Laufstall gesichert spielt. „Hier kommt noch eine Wickelmöglichkeit hin und in der ganzen Halle noch etwas Deko”, kündigt Stefan Junker an und wirft mahnende Blicke auf einen Jungen, der von der Seite ins Lehrschwimmbecken springt. Die Aufsicht der Gäste ist der eine Teil seines Jobs, die Betreuung der Geräte und des Wassers sowie die Reinigung von „Barfuß- und Straßenschuhgang” der andere. „Da legen wir Wert drauf”, sagt Junker und begibt sich zum Eingangsbereich, wo man in den ersten Wochen die Gäste noch mit dem Kassenautomaten vertraut machen möchte.

Schon bald wird hier mehr Betrieb herrschen, alleine wegen der sechs Schulen im Simmerather Gemeindegebiet, die sich die Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden teilen. Auch die Familienbadezeiten werden sich sicherlich bald eines größeren Ansturms erfreuen, ist auch Ingo Wald (37) aus Simmerath überzeugt, der an diesem Tag mit seinen Söhnen Kevin und Ruben ins Simm-Bad gekommen ist: „Ich bin vollauf begeistert. Wir werden demnächst sicher öfters hier sein”, sagt er und zieht ungestört die nächste Bahn.

Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Sonderstunden

Das Eintrittsgeld im „Simm-Bad” für die unbegrenzte Badedauer für Erwachsene kostet drei Euro, Kinder bis 17 Jahre und Inhaber der Ehrenamts- und Familienkarten zahlen zwei Euro. Das Frühschwimmen (1,5 Stunden maximal) kostet 2,50 Euro für Erwachsene. Das Zehnerticket ist für 25 Euro (Kinder 15 Euro) zu haben, die Frühschwimmer-Zehnerkarten gibt es für 20 Euro.

Öffnungszeitend es „Simm-Bades” als Familienbad sind dienstags und donnerstags von 16 bis 21 Uhr, mittwochs von 16 bis 20 Uhr, freitags von 15 bis 21 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr sowie sonntags von 8.30 bis 12 Uhr und 16 bis 19 Uhr.

Frühschwimmen ist dienstags, mittwochs und freitags von 6.30 bis 8.00 Uhr möglich, samstags von 9 bis 10 Uhr ist das Bad nur für Frauen und Mädchen reserviert. Zur Familienbad-Öffnungszeit am Samstag und Sonntagnachmittag wird das Lehrschwimmbecken zum Spielbad.

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