Das „Muk” bringt neue Ideen und Schwung für Konzen

Von: rpa
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Der Schulchor brachte das neue Musik- und Kulturhaus „MuK” bei der Einweihung zum Klingen. Schule und Kindergarten können das Haus künftig für ihre Zwecke mitnutzen. Foto: R. Palm

Konzen. Konzerte, Theater, Kunstausstellungen, Autoren-Lesungen, Vorträge, Film- und Infoabende: Das neue „Muk” in Konzen macht vieles möglich, es bietet große Chancen, frischen Schwung und neue Ideen und Initiativen in das Konzener Musik- und Kulturleben einzubringen.

Pfarrer Karl-Heinz Stoffels hat jetzt den Segen über das Haus gesprochen und ihm „viel Erfolg” gewünscht und „gute Begegnungen”.

Das „Muk” ist das neue Musik- und Kulturzentrum an der Konrad-Adenauer-Straße in Konzen, das Haus ist aber viel mehr: Es ist das stolze Ergebnis einer beispielhaften Gemeinschaftsleistung und Symbol für den Willen, Zukunft zu gestalten, im „Muk” schlägt auch das Herz der Dorfgemeinschaft, die in dem Haus ein „neues Zuhause” hat, wie Stefan Herbst, Vorsitzender des Theatervereins, es in seinem Grußwort formulierte.

„Ein freudiger Tag”´

Am Sonntag wurde das Musik- und Kulturzentrum eingeweiht und eröffnet, dazu waren zahlreiche Gäste und interessierte Bürger in das wunderschöne Haus gekommen. Bürgermeisterin Margareta Ritter sagte: „Heute ist ein freudiger Tag für Konzen und ein guter Tag für die gesamte Stadt Monschau.” Das Projekt könne Schule für andere Dörfer machen.”

Zur Einweihung und Eröffnung gab es Musik und Gesang, dargeboten vom Jugendorchester der Eintracht Konzen und vom Kinderchor der Grundschule.

In den Ansprachen würdigten Ortsvorsteher Matthias Steffens (gleichzeitig auch Vorsitzender der Eintracht), Bürgermeisterin Margareta Ritter und Städteregionsrat Helmut Etschenberg die „große Leistung” durch die das „MuK” verwirklicht wurde. Rund 30 ehrenamtliche Helfer haben zusammen etwa 7000 Arbeitsstunden geleistet.

Der Appell von Ortsvorsteher Matthias Steffens an die Vereine und an alle, die das Haus nutzen können: „Bringt Leben in das Haus.” Gemanagt wird es von der Betreibergesellschaft mit den drei Geschäftsführern Bernd Mainz, Hartmut Förster und Stefan Herbst.

Bauherr des Projektes ist die Stadt Monschau, die das „Muk” mit 300.000 Euro aus dem Konjunktur-Programm II des Bundes gefördert hat. Musikverein und Theaterverein haben als Projektträger an Eigenmittel und vor allem durch Eigenleistung etwa 210.000 Euro aufgebracht.

Bürgermeisterin Ritter: „Dieses Haus ist für die Zukunft gebaut worden, für die Vereinsarbeit, für das kulturelle Leben in Konzen, und dies im Herzen des Ortes, dessen Menschen es auf besondere Weise verstehen, heiter und froh gelaunt die Feste zu feiern und in engagierter Weise zusammenzuleben.”

Helmut Etschenberg, Konzener Bürger und Städteregionsrat, zeigte sich „beeindruckt” von dem Projekt „Muk”, das deutlich mache: „Es geschehen auch noch kleine Wunder”: Die Initiative, die in Konzen ein „faszinierendes Haus” geschaffen habe, sei so nicht überall in der Region möglich, doch die „Menschen nehmen hier die Gemeinschaft noch ernst, sie fordern nicht, sie tun etwas”.

Helmut Etschenberg war derart von dem Haus, von der Initiative und von der Eigenleistung, die dahinter steckt, angetan, dass er spontan eine Zusage machte: Er wird „irgendwie”, ohne die Städteregion zu belasten und so, dass „niemand Kritik üben kann”, dafür sorgen, dass das „Muk” mit rund 100 Stühlen (im Wert von rund 4000 bis 5000 Euro) ausgestattet wird, denn die Stühle fehlen derzeit noch für die Probearbeit des Musikvereins Eintracht im neuen Haus.

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten den „Tag der offenen Tür”, um zu sehen und zu erleben, was hier in der Konzener Ortsmitte neu geschaffen wurde.
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