Monschau - Das Monstar-Kinoteam beendet sein Engagement

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Das Monstar-Kinoteam beendet sein Engagement

Von: hes
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Monschau. Das Monstar-Kinoteam hat beschlossen, sein Engagement für ein Kino in der Stadt Monschau mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Dies teilte Sebastian Jünger für das Monstar-Team am Wochenende mit.

Seit 2003 hatte ein kleines, engagiertes Team von Ehreamtlern daran gearbeitet, ein Kino für Monschau auf die Beine zu stellen und so vor allem jungen Leuten den weiten Weg in die Kinos nach Aachen, Alsdorf oder Düren zu ersparen.

Nach dem Start im „Eifelstern” in Konzen wurde später durch Kooperation mit dem „Café Cubus” im Himo eine schönere Bleibe gefunden. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten hatte sich die Nordeifel schon fast an das ausgesuchte Erwachsenen- und Kinderprogramm gewöhnt.

Zähe Unterstützung

Nach der Schließung des Cafés musste dann ein neuer Raum gefunden werden, und schnell war man sich mit Vertretern der Stadt Monschau und des St. Michael-Gymnasiums einig, dass die dortige Aula der rechte Platz für das Kinoprojekt sei.

„Das war vor den Sommerferien 2009. Danach sollte es eigentlich losgehen, doch seitdem hat man nichts mehr gehört”, blickte Sebastian Jünger nun zurück. Schwierigkeiten mit dem Zeitplan fälliger Umbauten an der Aula und keine rechte Ausweichmöglichkeit hätten das Kino dann auf Eis gelegt - bis heute.

„Das Monstar-Team hat in dieser Zeit ohne Aktivität und Fortschritt nicht nur viele Mitstreiter, sondern auch die Lust am Warten verloren. Die jungen Ehrenamtler ziehen weg zu Studium oder Arbeit, Nachwuchs ist ohne Zukunftsperspektive kaum zu akquirieren. Und die verbleibenden sind nicht gerade glücklich darüber, ohne Raum und mit so zäher Unterstützung nichts tun zu können”, berichtet der Sprecher des Kinoteams und kommt zu dem Schluss: „Auch wenn uns selber das Kino am Wochendende in Monschau fehlt, hat das Team beschlossen, sein Engagement für das Kino zu stoppen.”

Ob die Entscheidung des Monstar-Teams in Zusammenhang mit dem letzte Woche bekannt gewordenen Angebot eines regelmäßigen Kinoprogramms im Druckereimuseum Weiss steht, ließ Sebastian Jünger offen und meinte abschließend: „Wir bedanken uns bei allen tatkräftigen Helfern und Unterstützern und natürlich bei unserem treuen Publikum. Es hat uns Freude gemacht - und euch hoffentlich auch.”
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