Monschau - Das Löschwasser gefriert zu Eis

Das Löschwasser gefriert zu Eis

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„Eiszeit” in der Eifel: Die aktuellen Minustemperaturen verzaubern zwar auch die Natur, bedeuten jedoch auch für die Feuerwehr eine erhebliche Behinderung ihrer Arbeit. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. „Brand eines Mehrfamilienhauses und Menschenleben in Gefahr” lautete die dramatische Meldung, mit der zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes alarmiert wurden.

Das Feuer im Haus am Haagweg in Monschau war jedoch gottlob schnell gelöscht und verursachte keine größeren Sach- oder Personenschäden. Der Feuerwehreinsatz bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich hätte jedoch weitaus schlimmer verlaufen können, wie Feuerwehr-Sprecher Heiner Sauren einräumte.

„Temperaturen knapp unter null Grad sind gemeinhin kein Problem für die Feuerwehr”, berichtete Sauren. Bei den extremen Minusgraden im zweistelligen Bereich, wie sie in den letzten Tagen vor allem abends und nachts zu verzeichnen waren, sei das „Löschmittel Wasser” nicht unproblematisch.

„Da hat auch die Feuerwehr mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu kämpfen”, weiß der Berufsfeuerwehrmann, dass bei zehn Grad Minus und kälter das Löschwasser in kürzester Zeit oder beim Aufprall auf gefrorene Flächen und Gegenstände zu Eis wird. Armaturen, Stand- und Strahlrohre oder Verteiler bestehen zu großen Teilen aus Metall oder Leichtmetall und lassen bei solchen Temperaturen ruhendes Wasser umgehend gefrieren.
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