Das erste Mal spendete Anneliese Carl 1971

Von: fm
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Als sich Anneliese Carl aus Rohren zu ihrer 100. Blutspende anschickte, ehrte sie der Monschauer DRK-Ortsverband und das Blutspendezentrum Breitscheid für ihren unermüdlichen Einsatz bei den Blutspendeterminen. Foto: Franz Mertens

Mützenich. Der letzte Blutspendetermin des DRK-Ortsverbandes Monschau fand in Mützenich im Feuerwehrgerätehaus statt. Der Aufruf zum Blutspenden erfuhr diesmal in der Bevölkerung eine überaus positive Resonanz. Es meldeten sich viele Freiwillige aus Mützenich und den umliegenden Orten zur Blutspende.

Während der gesamten Öffnungszeit hatten die freiwilligen Helfer des Ortsverbandes und die hauptamtlichen Kräfte vom Blutspendezentrum aus Breitscheid alle Hände voll zu tun, um den großen Spenderandrang abzuarbeiten. Schon früh zeichnete sich ein überdurchschnittliches Ergebnis ab. Am Ende waren nahezu 50 Spender nach Mützenich gekommen.

Unter den Spendern befanden sich auch viele Mehrfachspender, die dem DRK schon seit Jahren die Treue halten. Eine Spenderin feierte an diesem Tag ein ganz besonderes Jubiläum.

Anneliese Carl aus Rohren spendete zum 100. Mal Blut. Bei ihrer ersten Spende im Jahre 1971 musste sie noch eine Unterschrift des Vaters vorlegen. Bereits als junge Frau wollte Anneliese Carl mit ihrer Blutspende bedürftigen Menschen helfen.

Diese freiwillige Verpflichtung hat sie auch später neben ihren Aufgaben als Mutter von zwei Kindern und den beruflichen Anforderungen als Verkäuferin beibehalten.

Hoffen auf Nachahmer

Inzwischen ist das Berufsleben schon abgeschlossen und Anneliese Carl kann das Rentenalter genießen. Zum Blutspenden ist sie trotz Rentenalter immer noch bereit. Daran will sie auch solange festhalten, wie es ihre Gesundheit erlaubt. Luzie Kell und Edith Meyer vom Ortsverband Monschau und Matthias Rainer und Markus Steffens vom Blutspendezentrum Breitscheid ließen es sich nicht nehmen, Anneliese Carl zum Spenderjubiläum mit einem Präsent auszuzeichnen.

Sie alle hoffen, in Zukunft auch verstärkt junge Leute bei den Blutspendeterminen. Ohne neue Mehrfachspender werde es nämlich sehr schwer werden, das gegenwärtige Spendenaufkommen auf gleich hohem Niveau zu halten.

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