Das Eifelteam glänzt in der Hauptstadt

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Hoher Besuch am Eifelstand zur
Hoher Besuch am Eifelstand zur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin: Die Mitglieder des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags Nordrhein-Westfalen. Foto: profipress

Berlin/Eifel. „Die Eifel ist ein Geheimtipp: Nicht nur für NRW, sondern für die ganze Republik!” Mit donnerndem Applaus quittierten knapp 1000 Eifeler am Freitagabend im Saal des Berliner Nobelhotels „Intercontinental” diesen Satz von Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel.

Der Hauptverantwortliche für Natur-, Klimaschutz und Landwirtschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland feierte im „Interconti”, ebenso wie sein Staatssekretär Udo Paschedag und zahlreiche andere Politiker gemeinsam mit den fast 1000 Eifelern einen bunten Abend als Abschluss einer ganz außergewöhnlichen Selbstdarstellung der Eifel beim Eröffnungstag der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Beim „Ländertag Nordrhein-Westfalen” hatte die Leader-Region Eifel mit den Kreisen Euskirchen und Düren sowie der Städteregion Aachen bei der Grünen Woche 2012 die außerordentliche Ehre, das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen zu repräsentieren. Und zwar unter dem Motto „Lebens(t)raum Dorf”.

Mit von der Partie waren die Landräte Wolfgang Spelthahn (Düren) und Günter Rosenke (Euskirchen) sowie Städtregionsrat Helmut Etschenberg (Aachen). Auch einige Bürgermeister waren mit ihren Bürgern in die Hauptstadt gereist. Allen voran Axel Buch, der Bürgermeister von Hürtgenwald und Vorsitzende der Leader-Region Eifel. Er sagte zum Auftakt des Ländertags in Halle 4.2. der Berliner Messe: „Eifel, das ist nicht nur eine wunderschöne, langsam auf die Favoritenliste kommende Landschaft. Eifel, das ist mehr und mehr auch ein Lebensgefühl!”

Zum Höhepunkt des NRW-Tages auf der Grünen Woche, der ja eigentlich ein „Eifel-Tag” war, wurde eine gut dreieinhalbstündige Unterhaltungsshow „Eifel-Blicke”, die von dem Journalisten, Kabarettisten und Autor Hubert vom Venn witzig und geistreich moderiert wurde.

Nicht nur das Publikum der Mammut-Bühnenshow in Halle 4.2 am von der Landfrauenvereinigung hervorragend bewirtschafteten Messestand der Eifel war restlos begeistert, sondern auch hohe Ministeriumsvertreter, wie der Mechernicher Geobotanik-Professor Dr. Wolfgang Schumacher, stellvertretender Vorsitzender der Nordrhein-Westfalen-Stiftung berichtete: „Man hat mir versichert, dass sich noch nie eine NRW-Region auf der Grünen Woche so gut selbst präsentiert hat wie die Eifel.”

Entsprechend groß waren der Jubel und das Zusammengehörigkeitsgefühl, als die fast 1000-köpfige Eifeldelegation abends zusammen feierte, die im Rahmen einer logistischen Meisterleistung von einer modernen Reisebusflotte von Urft, Erft und Rur an die Spree chauffiert worden war.

Eifeler Esprit und Lebensart sowie volkskulturelle Vielfalt brachten unter anderem die Tanzwerkstatt Rebecca Unger aus Simmerath, tanzende Zimmerleute des Männerballetts Hellenthal, Kindertanzgarde und Prinzenpaar der KG Roetgen 1954, die Eifelrockband „Wibbelstetz”, der Kinderzirkus „Di Stefano” der Stephanusschule Bürvenich, die Karnevalsgeister aus Blankenheim, Erfolgs-Eifelkrimiautor Ralf Kramp und Mundart-Rezitator Manni Lang von der „Eifel-Gäng” sowie - last not least - zwei Riesenensembles, die das faszinierende Eifel-Unterhaltungsprogramm für Berlin mit dem Choral „Freude, schöner Götterfunke” aus der 9. Symphonie des Bonners Ludwig van Beethoven furios beendeten.

Dabei handelte es sich zum einen um das von Christoph Fahle aus Gey geleitete Projektorchester, dem sich 90 Instrumentalisten aus zahlreichen Eifeler Kapellen und Musikvereinen angeschlossen hatten. Zum anderen brillierte der 120-köpfige Projektchor, der von Kreis-Chorleiter Volker Prinz und Werner Harzheim geleitet wurde. Die Messehalle tobte vor Begeisterung - nur ein nebenan eine Ansprache haltender EU-Kommissar ließ höflich anfragen, ob es nicht was leiser gehe...

Zwischen dem von Leader-Geschäftsführer Alexander Sobottta minutiös und hervorragend organisierten Bühnenprogramm standen versierte Eifeler Experten Moderator Hubert vom Venn Rede und Antwort, unter anderem Forstamtsleiter Horst Karl Dengel und Bürgermeister Wilfried Pracht, Nationalpark-Chef Henning Walter und Jan Lembach, der Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel.

Letzterer konterte auf Hubert vom Venns Frage, ob man es in anderthalb Minuten schaffen könne, einem Niederländer oder Berliner die Vorzüge der Eifel zu erklären, wie aus der Pistole geschossen: „Narzissenblüte, Seenplatte, Naturparks, Nationalpark Eifel, Eifel-Blicke, Eifelsteig”.

Beim „Eifeler Abend” im „Interconti”, wo sich die Eifeler nach absolut erfolgreichem Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche anschließend selber feierten, waren auch diejenigen restlos begeistert, die das Großunternehmen „1000 Eifeler zur Grünen Woche” gesponsert hatten (RWE und Sparkasse Düren).
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