Das Eifelderby findet im Keller der Liga statt

Von: Kurt Kaiser
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Wie am vergangenen Sonntag in der Begegnung gegen Columbia Donnerberg wird auch im Eifelderby am Freitagabend auf den Roetgener Abwehrorganisator Marco Cosler eine Menge Arbeit warten. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Als vor Saisonbeginn bei den Vereinen der Bezirksliga, Staffel 4, die Ziele festgelegt wurden, wusste man beim FC Roetgen, dass man aufgrund der Spielerfluktuation kleine Brötchen backen musste. Da acht Stammspieler sich kurzfristig verabschiedeten und die Lücken mit Jungs aus der eigenen Jugend oder Zweiten zu schließen waren, konnte das Ziel nur Klassenerhalt lauten.

Anders sah es bei der Germania aus Eicherscheid aus, die trotz Abstieg den Stamm des Kaders halten konnte und als Ziel einen Platz im gesicherten Mittelfeld ausgab. Nachdem sieben Spieltage absolviert sind, sieht es für beide Mannschaften nicht rosig aus, wenn am Freitagabend (Anstoß 19.30 Uhr) an der Bachstraße das Eifelderby auf dem Spielplan steht.

Mit vier Punkten rangieren die beiden Eifelvertreter aktuell auf den ungeliebten Abstiegsplätzen. Bei der Germania war die Enttäuschung nach dem vergangenen Spieltag groß, denn eine 0:4-Pleite beim bis dahin punktgleichen Abstiegskandidaten Sparta Gerderath hatte Trainer Marco Kraß nicht auf der Rechnung: „Über die erste Halbzeit kann man nicht meckern, da haben wir leider unsere Torchancen nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem schnellen 0:2-Rückstand die taktische Ordnung verloren und sind auseinandergebrochen.“

Dass am Ende auf dem Spielberichtsbogen eine 0:4-Niederlage stand, verärgerte den Coach umso mehr: „Die Höhe der Niederlage ist unverständlich, aber bei uns hat auch der absolute Wille gefehlt.“ Den erwartet der Germania-Trainer am Freitagabend im Derby von seinem Team, allerdings wollte er keine Prognose abgeben. „Wir wissen, dass wir uns steigern müssen, und dann müssen wir abwarten, was rauskommt.“

Schmitz: Eicherscheid Favorit

Die neu formierte Mannschaft des FC Roetgen zeigte am vergangenen Spieltag Moral und egalisierte gegen Columbia Donnerberg einen 0:2-Rückstand. Im Spiel zeigte die Mannschaft ihrem Trainer Bernhard Schmitz erneut, dass sie zwei Gesichter hat. „Zu Hause präsentiert die Mannschaft sich ganz anders als auswärts.“ Der Trainer sah eine kämpferisch starke Leistung und Verbesserungen im spielerischen Bereich. „Wir wissen, dass alles nur mit kleinen Schritten geht, aber einige Abläufe funktionieren schon wesentlich besser.“

Ein Aufwärtstrend ist also, zumindest in den Heimspielen, erkennbar. Da Bernhard Schmitz den Derbygegner aus seiner Eicherscheider Trainerzeit noch bestens kennt, sieht er seinen aktuellen Verein nur in der Außenseiterrolle: „Die Eicherscheider haben eine fußballerisch gute Mannschaft, die als klarer Favorit ins Spiel geht.“

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