Das Derby ist überraschend ein Kellerduell

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Nach gelungenem Start blickt Lammersdorfs Trainer Georg Bauer mittlerweile skeptisch auf die Tabelle der Aachener Kreisliga B2. Foto: Kurt Kaiser

Eifel. Dass der TuS Lammersdorf und der SV Kalterherberg sich am 9. Spieltag zum Eifelderby im Keller der Kreisliga B2 treffen ist schon überraschend. „Da treffen zwei Enttäuschte aufeinander“, gibt der Kalterherberger Trainer Achim Sarlette zu, dass man beim SVK mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden ist.

Allerdings kennt der Coach auch die Gründe für das bisher so schlechte Abschneiden. „Verletzungs- oder beruflich bedingt haben wir von Beginn an eine Menge personelle Sorgen gehabt. An jedem Spieltage musste ich die Mannschaft auf vier oder fünf Positionen verändern, meistens fallen mir dann auch noch entscheidende Spieler aus.

Joschi Schmidt und Chris Lambertz sind bei uns absolute Leistungsträger, bisher hat jeder aber nur ein Spiel gemacht“. Die Niederlagen gegen die Favoriten Burtscheider TV, VfL 05 Aachen und dem VfR Forst hatte man beim SVK eingeplant. Nicht geplant waren aber die Heimniederlagen gegen die Kellerteams Rhenania Richterich II und am vergangenen Spieltag gegen Arminia Eilendorf II. Das Kellerdasein soll für die Kalterherberger kein Dauerzustand werden.

Auf bessere Zeiten hofft man schon ab dem aktuellen Spieltag. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass es ein Kellerderby ist in dem wir etwas Zählbares holen müssen um da unten raus zu kommen“, fordert der Coach mindestens einen Punkt, allerdings ist die Aufstellung der Schwarz-Roten wieder mit einigen Fragezeichen versehen. Eine Menge personeller Sorgen hat auch Trainer Georg Bauer beim Aufsteiger.

Drei bis vier Akteure musste auch der TuS-Coach ständig ersetzen. Torjäger Dennis Theißen, Sebastian Thönnessen und Kevin Clement stehen noch auf der aktuellen Krankenliste. Dass die Saison so einen bescheidenen Verlauf nehmen würde, damit hatte in der Vorbereitungszeit keiner gerechnet.

Als nach einigen guten Ergebnissen gegen höherklassige Gegner auch noch der Saisonstart mit einem 2:0-Sieg gegen den SV Eilendorf II erfolgreich verlief, machte sich rund um die Lammersdorfer Schiessgasse Optimismus breit. Zehn Wochen später aber regiert beim TuS aber mehr die Angst.

„Jetzt muss jeder bei uns begriffen haben, dass wir gegen den Abstieg spielen“, verweist der Trainer auf die Tabelle. In der rangieren die Lammersdorf mit nur einem Sieg und zwei Punkteteilungen auf dem drittletzten Platz. Georg Bauer und seine Jungs wissen, dass es Fünf vor Zwölf ist und man im Derby unbedingt den ersten Heimsieg landen muss. Mein Tipp: 2:2

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