Nordeifel - Das Derby in Roetgen steht im Fokus der A-Liga

Das Derby in Roetgen steht im Fokus der A-Liga

Von: kk
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Im letzten lokalen Vergleich fertigten die Eicherscheider (blaue Trikots) den Nachbarn und Nachwuchs-Kooperationspartner TV Konzen mit 8:0 ab. So deutlich will sich der FC Roetgen am Sonntag nicht dem Aufstiegsfavoriten beugen. Foto: Heiner Schepp

Nordeifel. Sieben Spieltage vor Saisonende steht für die Nordeifeler Fußballanhänger ein weiterer Saisonhöhepunkt auf dem Spielplan. Beim FC Roetgen stellt sich der Ligaprimus der Aachener A-Liga, Germania Eicherscheid, zum Nachbarschaftsduell vor.

Bis zum vergangenen Spieltag hatten die Schwarz-Roten nur wenig überzeugendes in der Rückrunde angeboten. In der Begegnung beim Tabellenzweiten, Eintracht Verlautenheide, konnten sie zumindest von der spielerischen Leistung den Schalter wieder in die richtige Richtung umlegen, auch wenn auf der Endabrechnung nur eine 1:2-Niederlage stand. „Die Mannschaft hatte zumindest ein Unentschieden verdient, denn Einstellung, Einsatzwille und Laufbereitschaft haben gestimmt“, war Co-Trainer Rolf Sauren zufrieden, und freute sich, dass die Mannschaft wieder die Grundtugenden des Fußballs entdeckt hatte und seiner Meinung nach „eine bärenstarke Leistung gezeigt hat“.

Trotz der Leistungssteigerung weiß der Roetgener Co-Trainer, dass seiner Mannschaft im Derby nur die Außenseiterrolle zu fällt und eine Punkteteilung schon eine Überraschung wäre. „Die sind in der Offensive sehr gut besetzt und wahrscheinlich noch eine Ecke besser als Verlautenheide“, sieht Rolf Sauren die Germania nicht nur fürs Derby als Topfavorit, sondern auch, wenn es um Meisterschaft und Aufstieg geht.

Nach dreizehn Siegen in Folge ist die Fußballwelt für den Eicherscheider Trainer, Wilfried Schmitz, und sein Team natürlich in Ordnung. Beim 4:1-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Eintracht Kornelimünster übernahmen die Blau-Weißen erwartungsgemäß die dominante Rolle, jedoch war der Trainer vom couragierten Auftritt des Aufstiegsaspiranten überrascht. „Die haben kompakt gestanden, sich mächtig ins Zeug gelegt und uns mehr Schwierigkeiten bereitet als erwartet.“

Am Ende konnten die Blau-Weißen sich aber wieder auf ihren Torjäger Stefan Kwasnitza verlassen, der dreimal traf und mittlerweile bei 25 Treffern angekommen ist. Allerdings gab der Trainer auch zu, dass er momentan mit seinen „Bänkern“, Marius Henk, Dennis Theißen, Claudio Brandenburg und Sascha Treitz ein Luxusproblem hat.

Die beiden nächsten Spieltage hält Wilfried Schmitz für richtungsweisend. „Wir müssen noch zwei Spieltage weiter sein, dann wissen wir mehr.“ Nach dem Derby in Roetgen stellt sich am Maifeiertag an der Bachstraße der ärgste Konkurrent, Eintracht Verlautenheide, zum Gipfeltreffen vor. „Wenn wir diese beiden Spiele gewinnen können wir einen Riesensprung machen“, hofft der sportlich Verantwortliche, dass die Blau-Weißen mit Siegen im Derby und im Topspiel weiter in Richtung Meisterschaft und Bezirksliga marschieren.

So richtig zufrieden war der Trainer des TuS Mützenich mit dem torlosen Remis beim Tabellenvorletzten, JSV Baesweiler, nicht. „Es hätten drei Punkte sein müssen“, wusste Wolfgang Zimmer, dass im „Sechspunktespiel“ mehr möglich war. Allerdings erwischten die Venndorfkicker den JSV zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn der Absteiger verfügte erstmalig wieder über seine besten Offensivkräfte und beschäftige mit denen die TuS Defensive mehr als erwartet.

Am aktuellen Spieltag haben die Mützenicher beim FC Stolberg Termin, der mit bisher 29 Punkten den Klassenerhalt auch noch nicht in trockenen Tüchern hat. „Die haben wir in der Hinrunde aufgebaut, nach dem Sieg bei uns ging es für die bergauf“, glaubt der TuS Coach, dass der 3:1-Sieg im Hinspiel für Aufbruchstimmung bei den Kupferstädtern sorgte. Auch wenn man wahrscheinlich auf die ungeliebte Asche am Münsterbuscher Glashüterweiher muss, will Wolfgang Zimmer zumindest einen Punkt mit ins Venndorf nehmen, wobei er insgeheim von drei Punkten träumt.

Zur Partie beim Tabellenvierten, TSV Donnerberg, reiste der TV Konzen am Ostermontag mit größten personellen Sorgen. Sieben Stammspieler musste Trainer Georg Bauer verletzungs- oder beruflich bedingt ersetzen. „Wir sind mit schlimmsten Befürchtungen nach Stolberg gereist“, verbreitete auch der Coach vor der Begegnung keinen Optimismus. Umso erfreulicher waren für ihn dann der Spielverlauf und das Ergebnis. „Meine Mannschaft hat auf der ungewohnten Asche einen unwahrscheinlichen Siegeswillen gezeigt“, lobte er nach dem unerwarteten 4:1-Erfolg.

Nur ungern erinnert Georg Bauer sich an das Hinspiel gegen den aktuellen Gegner Borussia Brand. „Das war unser schlechtestes Spiel in der Hinrunde. Mit denen haben wir noch ein Hühnchen zu rupfen“, will er sich für die 1:4-Hinspielniederlage revanchieren.

A-Liga Düren

Nach dem Gipfeltreffen in der Dürener A-Liga gegen die SG Voreifel gab der Trainer des TuS Schmidt, Bernd Born, zu, dass sein Team nur ganz schwer ins Spiel fand. „Die SG war der erwartet starke Gegner. Es war ein intensives Spiel, in dem leider einige unserer Spieler nicht mal annährend ihre gewohnte Leistung abgerufen haben.“ Nach einer Viertelstunde diktierte der Fusionsverein das Geschehen an der Eichheckstraße und nahm eine verdiente Führung mit in die Kabine.

Erst nach einigen Umstellungen fanden die Schwarz-Gelben nach einer Stunde ins Spiel und kamen noch zum verdienten Ausgleich. „Wir waren nachher zwar näher am Sieg als unser Gegner, aber letztendlich war es schon ein gerechtes Ergebnis“, so das Feedback des TuS Trainers, für den der zweite Saisonabschnitt bisher noch nicht wunschgemäß verlief. „Wir haben die ganz schweren Brocken zwar jetzt raus, aber wir tun uns schon schwer in der Rückrunde“, rechnete er seinem Team vor, dass man von 27 möglichen Punkten nur 14 holte.

Zum Tabellenvorletzten, SC Kreuzau 05, reisen die Schmidter am Sonntag als klarer Favorit. Der aktuelle Gegner des TuS kassierte zuletzt zwar vier Niederlagen in Folge, er ist aber dennoch mit Vorsicht zu genießen, denn vor der Negativserie gewannen sie ihre Spiele gegen Voreifel und Barmen. Diese Ergebnisse sollten Warnung genug für den TuS sein.

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