Selfkant/Nordeifel - Das Atelier zum Kinderglück ist in Selfkant-Schalbruch

Das Atelier zum Kinderglück ist in Selfkant-Schalbruch

Von: agsb
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Lutz Mauder

Selfkant/Nordeifel. In Selfkant-Schalbruch leuchten Tag für Tag die Kinderaugen. Das Atelier Lutz Mauder ist die Schmiede zum Kinderglück. Vor 18 Jahren fand Lutz Mauder die Liebe zur Selfkantlandschaft, entdeckte in Schalbruch am Waldesrand ein idyllisches Häuschen und entschloss sich, hier sein Atelier zu errichten.

Lutz Mauder wurde am 6. März 1960 in Heinsberg geboren, erlernte den Beruf des Schriftsetzers in der Druckerei Lück (Heinsberg), das Fach-Abitur war ein weiteres Ziel – so die angedachte berufliche Ausrichtung. Doch es kam anders: Lutz Mauder musste seine Pläne ändern und als junger Vater „Geld“ für seine Familie verdienen. Sein Talent zur Malerei wurde verfeinert, schnell wurden die Ausstellungen zum Zugpferd. Neben der Malerei entwarf der junge Künstler Karten, verkaufte diese auf dem Kunsthandwerkermarkt in Aachen.

Das Talent des jungen Heinsbergers sprach sich in der Szene herum, der Name Lutz Mauder war schnell ein Begriff.

Neben seiner naturalistischen Aquarellmalerei entwarf der junge Künstler schön früh heiter- fröhliche Illustrationen für Postkarten. Als Vater hatte Lutz Mauder immer auch Motive aus der Kinderwelt vor Augen, inspiriert durch seine Tochter Lotte.

1983 folgte dann die schicksalhafte Begegnung in der „Villa Kunterbunt“ mit Carsten Elkemann, der mit „ein bisschen Pioniergeist“ Lutz Mauders Talent hervorragend ergänzte und mit ihm den heute so erfolgreichen Verlag gründete. „Ich bin der Künstler, den Verlag führen andere“, sagt Mauder. Das Atelier ist sein Ding, eine Schreibtischarbeit würde Lutz Mauder nicht lange aushalten.

„Ideen hat man ja jede Menge, es kommt darauf an, was man daraus macht“, antwortet der Künstler auf die Frage der ständigen Inspiration. „Es gibt im Kinderleben Klassiker wie zum Beispiel Piratenwelt oder Bauernhof, Dinos, Pferde, Feuerwehr oder Polizei“, sagt Mauder. Diese verfeinert er stets kindergerecht und hat einen Stil gefunden, der Kinder – und auch Eltern – in ihrer heilen Welt anspricht und unterstützt. „Das Bild muss leben“ lautet die Philosophie des Künstlers.

Lutz Mauder liebt die stetige Entwicklung: „Früher waren die Farben dunkler, dies brachte die Zeit so mit sich. Die Motive sind zwar immer gleich geblieben. Eine Kuh bleibt eine Kuh, aber ich kann diese heute viel lebhafter darstellen“, freut sich Lutz Mauder jeden Tag auf seine Arbeit. „Ich lebe mit dieser Kinderwelt“, hat Mauder ein Leuchten in den Augen, kann es kaum abwarten bis er wieder den Pinsel in die Hand nehmen kann. „Ich habe auch keinen Achtstundentag mit festgesetzten Zeiten. Man lebt mit dieser Arbeit – und wenn ich abschalten muss, dann ist Gartenarbeit angesagt.“

Neue Ideen hat Lutz Mauder stets im Hinterkopf, in seinem Atelier – mit diesem Eindruck verlässt man das Atelier – wird die Kinderwelt wohl auf ewig leben.

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