Dank und die besten Wünsche für Mitarbeiter

Von: V.M.
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Das 25. Dienstjubiläum feierten sechs Bedienstete im großen Sitzungssaal des Monschauer Rathauses. hinten: (v.l.n.r.) Personalratsvorsitzender Björn Schmitz, Wolfgang Jansen und Horst Huppertz; vorne (v.l.n.r.): Margareta Ritter, Felix Klöppel, Brigitte Eul und Gabi Bauer. Foto: V. Monterey

Monschau. In einer feierlichen Runde wurden am vergangenen Mittwoch im Monschauer Rathaus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Monschau geehrt. Zum 25-jährigen Dienstjubiläum von Wolfgang Jansen, Horst Huppertz, Gabi Bauer, Brigitte Eul, Felix Klöppel und Dieter Uthoff gratulierte Bürgermeisterin Margareta Ritter im Namen des Rates der Stadt herzlichst und überreichte im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Hermann Mertens und des Personalrates jedem der verdienten Mitarbeiter eine Ehrenurkunde.

Darüber hinaus ließ die Bürgermeisterin jeden einzelnen Werdegang der Angestellten im öffentlichen Dienst Revue passieren, bedankte sich für die „gute Zusammenarbeit“, für Fleiß und Loyalität.

Leidenschaftlicher Hausmeister

Dieter Uthoff, ausgebildeter Betonbauer, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnte, wurde im Januar 1987 als städtischer Mitarbeiter beim Bauhof angestellt. Dann wurde er zum Vorarbeiter im Stadtteil Imgenbroich bestellt. Mit der Übernahme der Kontrollgänge im Kindergarten in den Jahren 1987 bis 1995 ebnete er sich den Weg zum Hausmeister an der Elwin-Christoffel-Realschule und übernahm darüber hinaus die Wartungsarbeiten im Hilfskrankenhaus. „Ein leidenschaftlicher Hausmeister“, so Ritter, der über elf Jahre diese Tätigkeit innehatte.

Wolfgang Jansen machte 1978 eine Ausbildung zum KFZ-Meister und war dann lange Angestellter im Autohaus Kirch, unterbrochen durch den Pflichtwehrdienst. Im Rahmen einer Krankenvertretung folgte eine Anstellung in der Botenmeisterei bis daraus im Jahr 1989 ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wurde. Nebenbei wurde er als „Vollziehungsbeamter“ eingesetzt. Im Jahr 2001 wurden ihm Hausmeistertätigkeiten übertragen. Er war zuständig für die Pflege und Unterhaltung der Außenanlagen und Grünflächen des Rathauses. Ende 2001 wurde er zum Sicherheitsbeauftragten bestellt. Dem „sehr geschätzten Kollegen“ sprach Ritter ihren Dank aus.

Horst Huppertz begann als ausgebildeter Schlosser im Jahre 1987 beim Bauhof der Stadt Monschau. Neben der Tätigkeit wurde er speziell in der „Kanalkolonne“ eingesetzt.

Mit Schreibmaschine angefangen

Zu den Aufgaben, die Huppertz erledigte, gehörten Durchflussmessungen und Auswertungen der Messdaten. Sowohl kleine und größere bauliche Maßnahmen als auch Reparaturen an Geräten und Fahrzeugen machten Huppertz zu einem unabkömmlichen Mitarbeiter, ein „lieber, loyaler Kollege“.

Auch Gabi Bauer, die einst als sogenannte „Schreibkraftanfängerin“ im Personalamt eingesetzt wurde, zu Zeiten als noch Schreibmaschinenprüfungen und Stenografie maßgeblich waren, wurde zum 25. Dienstjubiläum gratuliert. „Die verlässliche Kollegin“ erledigte ab 1981 Schreibdienste im Bereich der Kämmerei und Liegenschaft, dann für die Stadtkasse und wurde 1987 zur stellvertretenden Kassenverwalterin bestellt. Ein wichtiger Schritt für ihre Laufbahn war der Besuch des Angestellten-Lehrganges.

Wegen vermehrter Aufgaben wurde sie halbtägig zum Sozialamt abgeordnet. Trotz der Geburt ihrer beiden Söhne half sie immer wieder aus und nahm im Jahr 2007 ihre Tätigkeit wieder auf, zuerst in der Bauverwaltung, dann im Bereich der Finanzbuchhaltung und schließlich auch im Bereich der Vollstreckung. „Für den ganz besonderen Einsatz“ bedankte sich Ritter. „Ein gutes Beispiel, dass Familie und Beruf verbunden werden können.“

Mit „vielen Wünschen“ verabschiedete sich Ritter auch von Brigitte Eul, seit 2001 Reinigungskraft am St.-Michael-Gymnasium, die im September 2012 wegen Rentenbezug ausgeschieden ist, aber im Rahmen einer Krankenvertretung immer wieder bei Bedarf aushilft.

Ebenso Felix Klöppel, der seit 1996 als städtischer Arbeiter wegen Rentenbezug ausschied, jedoch 1998 zur Pflege des Friedhofes in Monschau wieder eingestellt wurde. Bis zum Ende seiner Tätigkeit im Juni 2012 „hat er sehr motiviert und gewissenhaft“ die Pflege durchgeführt. „Es wird schwierig sein, einen Nachfolger zu finden“, so die Bürgermeisterin.

Im Namen des Personalrates, Beatrix Reichardt, Harald Call, Bruno Schreiber und Arthur Lauscher und des Vorsitzenden Björn Schmitz überreichte Reichardt jedem langjährigen Mitarbeiter ein liebevoll dekoriertes Geschenk, bevor man zum lockeren Teil der Festivität überging und sich bei Kaffee und Plätzchen an vergangene Zeiten erinnerte.

„Schön“ sei es, so Reichardt, „wenn Mitarbeiter sich mit ihren Arbeitsplätzen identifizieren“. Und „die wichtigsten Personen“ seien ohne Zweifel die „Reinigungskräfte und Hausmeister“, ohne die nichts ginge.

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