Nordeifel - Da sein, wenn das Leben zu Ende geht: Hospizkurs der Caritas Eifel

Da sein, wenn das Leben zu Ende geht: Hospizkurs der Caritas Eifel

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Wenn die Lebenszeit eines kranken Menschen nur noch begrenzt ist, ist es für den Betroffenen und seine Angehörigen häufig hilfreich, Unterstützung durch ehrenamtliche Hospizbegleiter in Anspruch zu nehmen. Foto: stock/epd

Nordeifel. Der ambulante Hospizdienst des Caritasverbandes für die Region Eifel ist ein ehrenamtliches Angebot zur Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen sowie deren Angehöriger. Es ergänzt die ärztliche und pflegerische Versorgung.

Wenn die Lebenszeit eines kranken Menschen nur noch begrenzt ist, ist es für den Betroffenen und seine Angehörigen häufig hilfreich, Unterstützung durch ehrenamtliche Hospizbegleiter in Anspruch zu nehmen. Sie begegnen Schwerkranken und Sterbenden mit Wertschätzung und Respekt. Die gesellschaftliche, kulturelle oder religiöse Herkunft spielt dabei keine Rolle, Hospizbegleiter orientieren sich stets an der Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Nach persönlichen Wünschen

Die Begleitung kann vielfältig sein – sie richtet sich ganz nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Zuhören, Gespräche, vorlesen und Spaziergänge zählen ebenso dazu wie die stundenweise Entlastung der Angehörigen. Auf Wunsch unterstützen die Hospizbegleiter auch sie in der Trauer und bei Fragen zum bevorstehenden Verlust.

Je früher hospizliche Begleitung angefragt wird, umso besser kann Vertrauen zwischen Betroffenen, Angehörigen und Hospizbegleitern wachsen und dabei helfen, die letzten Wochen, Tage und Stunden so würdevoll wie möglich zu leben.

Das Einzugsgebiet des Ambulanten Hospizdienstes erstreckt sich über die Altkreise Schleiden und Monschau sowie die Gemeinden Simmerath und Roetgen. Beratung und Einsätze erfolgen sowohl im eigenen Zuhause als auch im Heim oder im Krankenhaus – unentgeltlich.

Der erste Kontakt entsteht in der Regel über den Betroffenen selbst oder seine Angehörigen, aber auch über eine betreuende Pflegeperson oder den behandelnden Arzt. Je besser der Kontakt aller Beteiligten zueinander ist, desto mehr Unterstützung kommt dem sterbenden Menschen in seiner letzten Phase des Lebens zu.

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter werden vor ihrem Einsatz umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Schulung umfasst Grundkurs, Praktikum und Vertiefungskurs und dauert circa ein Jahr.

In diesem Jahr bietet der Ambulante Hospizdienst einen neuen Kurs zur Befähigung ehrenamtlicher Hospizbegleiter in Schleiden an. Kursbeginn ist der 12. September. Alle Interessierten können sich ab sofort telefonisch informieren und anmelden.

Vorab bietet der Caritasverband drei Einführungsveranstaltungen an, Mittwoch, 21. Mai, 19 Uhr, Caritas-Haus, Gemünder Str. 40, Schleiden; Mittwoch, 4. Juni, 19 Uhr, Tagespflege St. Hubertus Hauptstr. 71, Roetgen; Mittwoch, 11. Juni, 19 Uhr, Tagespflege St. Brigida Kammerbruchstr. 8, Simmerath. Wer Fragen hat, wendet sich an die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Ute Braun unter Telefon 02445/8507216 oder 0177/2800323. Die E-Mail-Adresse lautet hospiz@caritas-eifel.de

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