Christian Nießen wiederholt Vorjahreserfolg beim Lichterlauf

Von: ale
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Der Staffellauf beim Steckenborner Running-Event begeisterte auch in diesem Jahr viele Nachwuchsläuferinnen und -läufer für den Laufwettkampf. Foto: A. Lauscher

Steckenborn. Den „Lichterlauf“ hatten die Läuferinnen und Läufer, die am Rureifel-Cup teilgenommen hatten, im vorigen Jahr zur schönsten Laufveranstaltung im Gebiet des Cups gewählt. Auch am Samstag zeigten sich die Organisatoren des Komet Steckenborn wieder von ihrer besten Seite, als sie fast 400 Athleten von Nah und Fern begrüßen konnten.

Kerzen, Fackeln, Lichterketten

„Wir hatten schon 340 Voranmelder“, berichtete Dirk Löhr, „und bei dem schönen Wetter rechneten wir mit etlichen Nachmeldern.“ Das versierte Helferteam tat sein Bestes, um den Ansturm zu bewältigen.

Um Punkt 19 Uhr ging es los, Kerzen, Fackeln und Lichterketten wiesen den Läufern den Weg. Vom Sportplatz ging es zunächst bergab, dann auf dem Wirtschaftsweg durch Wiesen und über die Straße „Auf der Höhe“ zur Kirche, dann wieder zum Sportplatz. Schon bei der Startaufstellung war klar zu sehen, wer sich etwas Besonderes vorgenommen hatte; man ließ den „Cracks“ respektvoll die Startplätze in der ersten Reihe.

Sonne, Mond und Sterne

Die Atmosphäre in Steckenborn war wieder einzigartig; viele Anwohner hatten entlang ihres Grundstücks Lichter aufgestellt, Sonne, Mond und Sterne aus Papier leuchteten den Läufern, eine illuminierte Hexe kicherte aus einem Baum, und die vielen Zuschauer geizten nicht mit Applaus für die Athleten. Christian Nießen vom Sportteam Peters/TuS Schmidt, der im vorigen Jahr den Lichterlauf und in diesem Frühjahr bei „Enorm in Form“ gewonnen hatte, hatte nur in der ersten Runde ernsthafte Konkurrenten, dann setzte er sich energisch ab und lief ein einsames, souveränes Rennen zum Sieg. Das Ergebnis war eine neuer Rekord beim Lichterlauf: Er gewann in 33:21 Minuten. Sein Verfolger Danil Ciambra vom Team Aachener Engel erreichte nach 35:01 Minuten das Ziel, und Siegfried Krischer vom TSV Bayer 04 Leverkusen kam in 35:18 min. als Dritter.

Auch die Frauen waren schnell unterwegs: Hier war es Eva Offermann, startend für DJK Herzogenrath, die einen neuen Streckenrekord aufstellte, sie siegte in 40:32, gefolgt von Biggi Vilvo, Dürener Turnverein 1847, die mit 41:24 ebenfalls eine Superleistung hinlegte. Dritte wurde Agata Wardacka, Team Aachener Engel, in 41:46 Minuten.

Der Staffellauf über jeweils 5 km, den die Kometen seit einige Jahren anbieten, hat sich zu einem äußerst beliebten Wettkampf gemausert, diesmal gingen 30 Staffeln an den Start. Hier wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, sich die Strecke zu teilen; der Wechsel erfolgt auf der Straße „Auf der Höhe“. Hier hatten sich viele Fans eingefunden, die die jungen Sportler anfeuerten; die rannten dann auch ehrgeizig los, und es wurden fantastische Ergebnisse erzielt.

Die Wertung erfolgt hierbei „age-graded“, das heißt, dass die Läufer der jüngeren Jahrgänge Zeit gutgeschrieben bekommen.

Die schnellste Staffel kam vom TV Konzen, Patrick Jacobs (Jahrgang 1998) und Robert Mainz (Jahrgang 1997) erzielten die bewundernswerte Leistung von 39:36 Minuten, womit sie nach der Age-Graded Wertung Platz vier belegten.

Eva Wirtz (Jahrgang 1999) vom TuS Schmidt und ihr Bruder Jan (2003) flitzten ebenfalls mit unglaublichem Tempo, sie wurden mit 43:37 Minuten Dritte; Zweite wurden Jonas und Niklas Hoss, SV Germania Eicherscheid, in 45:38 min., und die Sieger kamen vom Dürener TV 1847: Jasmin Gurski und Mara Schumacher in 43:03 Minuten.

In bewährter Weise sorgte das große Helferteam wieder einmal dafür, dass sich alle nach dem Lauf am Steckenborner Sportplatz richtig wohlfühlen konnten: Unter der neuen Überdachung – eine echte Errungenschaft – gab es leckere Verpflegung von herzhaftem Sauerkraut bis zu süßen Waffeln. Dankbar genossen die Läufer einen schönen gemeinsamen Abend, das fast spätsommerliche Wetter tat seins dazu.

„Stoßen an die Grenzen“

„Wir stellen fest, dass wir mit dieser Beteiligung an unsere Grenzen kommen“, sagte der erleichterte Dirk Löhr aus dem Organisationsteam zum Schluss, „wir werden überlegen, ob eine Begrenzung der Startplätze nötig ist. Wir wollen nichts kaputtmachen von unserer anerkannten Laufveranstaltung“, sagte Löhr und ergänzte: „Ausdrücklich möchten wir uns wieder bei allen bedanken, die uns so toll unterstützt haben, auch bei den Steckenbornern, die viele Lichter aufstellen.“

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