Chor aus Frankreich tritt beim Satellitenkonzert auf

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Dieser Chor ist ein eigener „Mikrokosmos“: Das von Loïc Pierre geleitete Ensemble versteht sich als kreatives Laboratorium, welches herkömmliche Grenzen künstlerischer Disziplinen überschreitet.

Monschau. Im Rahmen der Internationalen Chorbiennale in Aachen findet auch in diesem Jahr wieder ein Gastspiel außerhalb des Aachener Raums statt. Beim Satellitenkonzert" am Sonntag, 11. Juni, um 16 Uhr in der Aukirche in Monschau tritt der renommierte französische Kammerchor „Mikrokosmos“ mit seinem neuen Programm „La nuit dévoilée“ auf.

Seit 1989 präsentiert Mikrokosmos eigene künstlerische Projekte unter der Leitung von Loïc Pierre. Mit über 20 internationalen Preisen, 25 Schallplatten und zahlreichen Sängern im Alter von 18 bis 30 Jahren ist Mikrokosmos ein Chor-Laboratorium. Bei diesem Chor zerfliessen Grenzlinien zwischen künstlerischen Disziplinen; er hat mit Hip-Hop-Tänzern, Videokünstlern und Malern gearbeitet.

Mikrokosmos singt ein farbenreiches Repertoire in 26 verschiedenen Sprachen mit Stücken aus der ganzen Welt. Er ist ebenso bekannt für seine zahlreichen Kompositionsaufträge an französische Komponisten wie Philippe Hersant, Nicolas Bacri, Bruno Régnier, Thierry Machuel oder Patrick Burgan und ausländische Komponisten wie Aaron Jay Kernis, Brent Michael Davids und Jukka Linkola.

2013 schuf Mikrokosmos das Concerto for choir and violin „Songs of Innocence“ des französischen Komponisten Pascal Zavaro. Unter anderem hat der Chor viele Soundtracks zu Filmen aufgenommen. Nach einer Residenz in New York bei der Meredith-Monk-House-Foundation führte Mikrokosmos 2014 ein Konzert mit amerikanischen Künstlern zum 50. Jahrestag der Karriere der Künstlerin auf. 

Loïc Pierre ist der Gründer des Kammerchors und sein Leiter, ebenso Komponist, Bühnenbildner, Maler und Regisseur. Er begann seine Karriere mit musikwissenschaftlichen Studien und vervollständigte diese bei bekannten Dirigenten: Michel-Marc Gervais, Eric Ericson, Rachid Safir und Nicole Corti. Seine eigenen Kompositionen brachten ihm eine Residenz an der Cité de la Musique in Paris mit Laurence Equilbey und dem Jeune Chœur de Paris ein.

Er mischte mit zeitgenössischer Oper 2008 für Medeamaterial von Pascal Dusapin mit Les Siècles Orchestra dirigiert von Francois-Xavier Roth und später für Le prisonnier and Le chant du prisonnier von Luigi Dallapiccola dirigiert von Jerome Kaltenbach. Er entwarf Shows und Bewegungs-Konzerte beeinflusst von Alfred Hitchcock, Fritz Lang, Andrei Tarkovski undGeorges Melies.

Als Klang-Bildhauer arbeitete er mit Künstlern zusammen wie Michel Portal, Laurent Korcia, Pascal Gallois, Geneviève Laurenceau, Elisabeth Glab, Barbara Hendricks und Aïcha Redouane. Loïc Pierre ist zudem artistic director des Festivals de la voix in Châteauroux.

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