Chansons in internationaler Besetzung in Vossenack

Von: gkli
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Das Trio „Soirée d‘août“ (von links): Jean-Pierre Sterck-Degueldre (Gitarre), Laurent Suire (Gesang), Gastmusikerin Christina Kleinlosen (Saxofon) und Gottfried Siegers (Keyboard, Akkordeon). Foto: G. Klinkhammer

Vossenack. Während sich die Eifel von ihrer kühlen Seite zeigte, ging hingegen im Kloster-Kultur-Keller in Vossenack die musikalische Sonne auf. Mit dem Programm „De Brel Á Goldman“ erwärmte das Trio „Soirée d‘août“ die Gemüter von rund 50 Zuhörern.

Der Franzose Laurent Suire sorgte für den Gesang, der Belgier Jean-Pierre Sterck-Degueldre für die Gitarrenmusik und der aus Aachen stammende Gottfried Siegers für die Keyboard- und Akkordeonklänge. Als Gastmusikerin gesellte sich Christina Kleinlosen mit dem Saxofon hinzu. Gottfried Siegers war es, der die Moderation übernahm. Siegers sagte zur Entstehung der Formation: „Zu einer ersten Probe trafen wir uns vor fünf Jahren an einem lauen Augustabend.“

Zum dritten Mal in Vossenack

An diesem ersten Termin wurde der Name des Ensembles, eben „Soirée d‘août“, festgelegt. Seither sind die Musiker in Sachen Chanson unterwegs, bereits zum dritten Mal gastierten sie jetzt in Vossenack. Inzwischen erarbeiteten sie sich ein beachtliches Repertoire, eine erste CD können sie bereits vorlegen. Natürlich geht es in den Liedern, die aus dem Land stammen, in dem „die“ Stadt der Liebe zu finden ist, fast immer um die Beziehung von Mann und Frau. Sie sucht ihn, er sucht sie, sie finden sich. Manchmal passt es, manchmal nicht. Paare gehen auseinander, mit und ohne Krach. Oder sie bleiben für immer und ewig zusammen.

Genug Material, um daraus die schönsten und einfühlsamsten Melodien und Texte zu kreieren. Ein ganz großer seiner Zunft war Jacques Brel. Mit Titeln wie „Amsterdam“ schuf sich der gebürtige Belgier ein nie verklingendes Denkmal. Mit großen Titeln wie „Amsterdam“, „Hymne à l’amour“ oder auch „Tu Verras“ sangen und spielten sich die Akteure im Kloster-Kultur-Keller in die Herzen des Publikums. Auf ihre eigene Weise interpretierten sie die einmalige Musik. Das Saxofon wirkte als Begleitung zum Gesang von Laurent Suire wie eine zweite, wortlose Stimme. Die Zuhörer dankten der „Umarmung in Tönen“, so drückte es Bruder Wolfgang Mauritz aus, immer wieder mit herzlichem Applaus.

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