CDU: „Windpark nicht weiter verfolgen”

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Ein Blick in die Zukunft? So könnte der neue Windpark von Relais Königsberg aus über das Münsterwäldchen blicken. Vorher müssten aber noch einige Hürden genommen werden. Foto: Robert Flader/Collage: Horst Thomas Foto: Robert Flader/Collage: Horst Thomas

Roetgen. Das Thema „Windpark am Tor zur Eifel” wird derzeit in Roetgen kontrovers diskutiert. Die Stadt Aachen möchte gerne vor den Toren Roetgens nahe der Himmelsleiter eine Fläche für die Errichtung von Windkraftanlagen ausweisen.

„Grundsätzlich ist aus unserer Sicht nichts gegen eine solche Maßnahme einzuwenden,” schaltete sich Michael Seidel, Fraktionsvorsitzender CDU Roetgen, in die aktuelle Diskussion ein. Die CDU und sicher auch viele Roetgener Bürger stünden regenerativen Energien „positiv gegenüber.”

In der Bewertung des geplanten Windparks muss man sich aber einmal den Umfang und die Dimension der Anlage vor Augen führen. So sei geplant, etwa acht bis zehn Anlagen auf einer Fläche im Münsterwald von 1000 x 1000 Meter zu bauen. Für jedes Windrad müsse eine Fläche von 2500 Quadratmeter Wald gerodet werden. Hinzu kämen noch die benötigten Zufahrtswege zur Wartung der Anlagen. Die Windräder selber hätten eine Höhe von 180 Meter „und werden die Landschaft nachhaltig verschandeln”, ist Seidel überzeugt.

„Nicht akzeptabel”

Weiter führt der Roetgener CDU-Fraktionsvorsitzende aus: „Man muss hier nach unserer Auffassung die Belange des Naturschutzes, des Landschaftsbildes und der Notwendigkeit zur Errichtung von Windrädern zur Reduzierung von CO2 miteinander in Einklang bringen. Eine wie hier geplante Anlage geht aber nach unserer Auffassung weit über das hinaus, was akzeptabel ist.”

Im Sinne einer guten Nachbarschaft fordere man die Stadt Aachen auf, „die Ausweisung einer Windkraftkonzentrationsfäche im Bereich des Münsterwaldes nicht weiter zu verfolgen”.
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