Roetgen - CDU will in Roetgem mehr Gewerbe im Ort

CDU will in Roetgem mehr Gewerbe im Ort

Von: ag
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Trafen sich in Roetgen zum Austausch: (v.l.) Axel Wirtz, Helmut Brandt, Ronald Borning, Peter Schneider, Helmut Helzle, Stephan Speitkamp und Jürgen Klein. Foto: A. Gabbert

Roetgen. Einen Besuch des CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt und des CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz hat die Roetgener CDU dazu genutzt, um auf Themen hinzuweisen, wie zum Beispiel die Entwicklung des ehemaligen Bahnhofsgeländes, eine Erweiterung des Gewerbegebietes, die Sanierung der L 238, den sogenannten Kommunal-Soli und das Dorferneuerungsprogramm mit Leader-Mitteln.

Mit Blick auf das ehemalige Bahnhofgelände, dass sich auf belgischem Gebiet befindet, riet Brandt der Roetgener CDU bei der Gestaltung eines möglichen Pachtvertrages darauf zu achten, dass darin die Form und die Art der Nutzung geregelt ist. Außerdem sei die Laufzeit so zu gestalten, dass sie nicht förderschädlich ist. Er sicherte zudem seine Unterstützung bei der Gewinnung von Fördermitteln zu.

Zum Thema Gewerbegebiet sagte Brandt, dass er keinen Vorteil in einer Erweiterung in Richtung Belgien sehen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass grenzüberschreitende Gewerbegebiete bei den Unternehmen auf Vorbehalte stießen. Daher sei es sinnvoll, am Ortsausgang in Richtung Aachen rechts von der B 258 ein Gewerbegebiet auszuweisen.

Das setze aber eine Erschließung über die Bundesstraße voraus, für die er sich einsetzen wolle. Die Möglichkeiten, in Roetgen weiteres Gewerbe anzusiedeln, seien begrenzt. Daher sei es aus seiner Sicht auch sinnvoll, die Ortslage auf der rechten Seite der B 258 in Richtung Fringshaus zu verlängern und dort Gewerbe zu ermöglichen. „Das sind wichtige Maßnahmen für die Entwicklung der Gemeinde. Andere Möglichkeiten sehe ich nicht“, sagte Brandt. „Handwerk und Gewerbe brauchen Ansiedlungsmöglichkeiten.

Das ist auch mit Blick auf die Arbeitsplätze im Ort wichtig. Deshalb müssen wir die vorhandenen Möglichkeiten nutzen“, betonte auch Axel Wirtz. Klar sei, das nach Abschluss der Planung eine entsprechende Förderung in Gang gesetzt werden könne.

Die Sanierung der L 238 sei insgesamt erforderlich, sagte Wirtz und erklärte, er wolle in dieser Woche Kontakt zum Landesbetrieb Straßen.NRW suchen. Entscheidend sei nämlich, „was in der Eifel ankommt, und das war bisher nur Flickwerk“, sagte Wirtz. Die Anwohner der Hahner Straße in Mulartshütte würden oft über das hohe Tempo der Verkehrsteilnehmer beklagen.

In dieser Sache sei man aber „noch keinen Schritt weitergekommen“. Inzwischen sei der Landesbetrieb aber offener für Ausnahmemöglichkeiten bei der innerörtlichen Temporegulierung. Dies wolle er zum Anlass nehmen, das Thema zu forcieren, sagte Wirtz.

Beim Kommunal-Soli müsse es eine andere Gestaltung geben. „Der Ansatz stinkt uns“, sagte Wirtz. Prinzipiell sei der Soli in Ordnung. Wer konservativ gewirtschaftet habe, werde jetzt zur Kasse gebeten und müsse unter Umständen einen Kredit dafür aufnehmen. Das dürfe nicht sein, sagte Wirtz.

Andere Kommunen würde Anträge stellen, um im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms Leader-Mittel zu erhalten, sagte Ronald Borning. Auch aus Roetgen müssten von Politik und Verwaltung Vorschläge kommen, etwas zur Gestaltung des Marktplatzes, forderte Borning.

Über einen möglichen Radweg zwischen Mulartshütte und Rott wusste Borning zu berichten, dass die Maßnahme zwar inzwischen eine höhere Priorisierung erhalten habe, dass zurzeit aber keine ausreichenden Mittel für das Projekt bereitstünden.

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