Lammersdorf - CDU sieht Vennbahn-Route als Chance

CDU sieht Vennbahn-Route als Chance

Von: ale
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Andreas Hermanns (Fünfter von
Andreas Hermanns (Fünfter von links) ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Lammersdorf und übernahm nun auch den Posten des Geschäftsführers. Foto: Anneliese Lauscher

Lammersdorf. In Lammersdorf wartet man hoffnungsvoll auf die Fertigstellung des Ravel-Radweges, wovon man sich touristische Impulse verspricht.

Dieses und kommunalpolitische Themen wurden auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbands Lammersdorf besprochen.

Andreas Hermanns, der Vorsitzende, begrüßte ein knappes Dutzend Parteifreunde, insgesamt zählt der Ortsverband 51 Mitglieder. Man habe im vergangenen Jahr eine gemeinsame Radtour unternommen, berichtete er, da konnte man den Radweg, der jetzt „Vennbahn-Route” heißt, in Augenschein nehmen.

Löcher auf der Hahner Straße

Als der Bürgermeister vor Ort ein Informationsgespräch über den Windpark Lammersdorfer Wald angeboten habe, sei dies mit großer Resonanz wahrgenommen worden. Ein Antrag auf Ausbesserung der Hahner Straße, auf der man mittlerweile hauptsächlich durch Schlaglöcher und Bodenwellen fahre, sei von Seiten des Landesbetriebs Straßenbau höflich beantwortet worden: Man sei über die Lage informiert.

„Vielleicht wird die Straße wenigstens mal geflickt”, hofft Andreas Hermanns.Ortsvorsteher Robert Johnen, konnte einige erfolgreiche Maßnahmen im Ort aufzählen: Die Stüttgesgasse sei nun in Top-Zustand, die Wartehalle in der Hoscheiter Straße wurde neu angestrichen, in der Jägerhausstraße eine neue Wartehalle aufgestellt, das Feuerwehrhaus sei mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und mit ehrenamtlichem Einsatz renoviert worden.

Nun wünschte er sich, dass für die „Naturkundliche Bildungsstätte” in der Nähe des Bauernmuseums eine neue Unterbringungsmöglichkeit geschaffen würde. Hierzu erläuterte Roger Nießen, der Beigeordnete der Gemeinde Simmerath, der in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war, dies sei ein Projekt, wofür man Gelder benötige, und man könne zurzeit keine Prognose abgeben.

Roger Nießen hielt den Parteifreunden vor Augen, dass in Simmerath große Vorhaben geplant und teilweise durchgeführt würden wie beispielsweise der Bau der neuen Schwimmhalle, die Gründung der Sekundarschule zusammen mit Hürtgenwald, Roetgen und Monschau oder die „Neue Mitte” in Woffelsbach.

Auch er hält die Vennbahn-Route, die bis Ende 2012 fertig werden soll, für eine Chance, die in Lammersdorf für touristische Aktionen genutzt werden könnte. Andreas Hermanns glaubt, in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs könnten sich für die Gastronomie Möglichkeiten bieten, man müsste die Umgebung optisch verschönern. Er wies darauf hin, dass Lammersdorf für viele ein „Durchflugort” sei, er will Maßnahmen voranbringen, die an den Ortseingängen zur Verlangsamung des Verkehrs führen.

Der Stellvertretende Städteregionsrat, Hans-Josef Hilsenbeck, fasste kurz zusammen, dass in der Tat in Simmerath eine Fülle von Projekten bearbeitet würden, eine solche Dynamik habe er selten erlebt. Bezüglich der Vennbahn-Route rät er auch, für ein e Infrastruktur zu sorgen, damit die Radler, oft Familien mit Kindern, die Orte besuchen und hier Rast machen.

Da sich niemand für das Amt des Geschäftsführers zur Verfügung stellte, übernahm Andreas Hermanns diese Aufgabe noch zusätzlich.
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