CDU-Mittelstandsvereinigung: Störungen im Betrieb begegnen

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Als Referent bei der CDU-Mittelstandsvereinigung Monschauer Land begrüßte die Vorsitzende Jacqueline Huppertz Anthony D. Harvey.

Nordeifel. Nicht produzierende Großkonzerne oder Einzelhandelsketten auf der „grünen Wiese“, nicht noch so große und weltbekannte Bankfilialisten oder Versicherungsmultis tragen zum Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik den Löwenanteil bei.

Vielmehr repräsentieren kleine und mittelständische Unternehmen die lauffreudigen Motoren der deutschen Volkswirtschaft. Von Flensburg bis Garmisch, Aachen bis Frankfurt/Oder sind Betriebe bis zu 250 Mitarbeitern aller Sparten die unermüdlichen Impulsgeber der Konjunktur. Mehr als 60 Prozent aller Arbeitnehmer sind bei Mittelständlern beschäftigt.

Deren Produktivität trägt zu 60 Prozent aller inländisch erzielten Wirtschaftsleistungen bei. Bundesweit sind 16.000 Großunternehmen aktiv, gegenüber 1,8 Millionen kleinen bzw. mittleren Firmen, die am Markt operieren. Vor diesem Hintergrund gab Jacqueline Huppertz, die unlängst gewählte Vorsitzende der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Nordeifel (MIT) für Monschau, Roetgen, Simmerath ihren Einstand mit dem Start einer vielversprechenden Vortrags- und Diskussionsreihe.

„Was ist Unternehmensberatung?“ fragte Anthony D. Harvey seine zum Auftakt der Begegnungen mit interessanten Themen im Monschau-Imgenbroicher Himo versammelten Zuhörer. Und der global erfahrene Repräsentant des Consulting-Dienstleisters „Carpe Diem Interntional“ („Nutze den Tag“) erarbeitete mit seinem Auditorium auch Antworten und Problemlösungen bei alltäglichen Störungen betriebswirtschaftlicher Prozesse.

Harveys Definition des abendfüllenden Themas: „Managementberatung ist eine von außenstehenden Fachleuten durchgeführte Dienstleistung zur Identifizierung und Untersuchung von Risiken wie Chancen auf Gebieten wie Unternehmenspolitik und –strategie, Organisation, Arbeitsabläufen und Prozessen sowie zur Ableitung geeigneter Handlungsempfehlungen und zur Hilfestellung bei Berücksichtigung dieser Empfehlungen.“

Warum Beratung durch Experten überhaupt geboten erscheint, begründete der Referent mit der „Glaubwürdigkeit gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat, Frustration wegen fehlender Fortschritte, Komplexität durch zusätzliche, neue Aufgaben, fehlende Erfahrung in Bedienung neuer Märkte und erstmalig zu behandelnder Themen.

Initiatorin Jacqueline Huppertz zeigte sich mit dem Ergebnis der Vortrags-Premiere „hochzufrieden. Wir möchten Schwung in den Mittelstand bringen und unseren Mitgliedsfirmen bei Lösung ihrer täglichen Anliegen wirksame Helfer und zuverlässige Partner sein“. Die MIT-Vorsitzende kündigte weitere Fachtagungen und die Fortsetzung der gestarteten Vortragsserie an.

Zu guter Letzt kündigte Jacqueline Huppertz eine Reihe bevorstehender MIT-Aktivitäten an. So ist, zusammen mit der neugegründeten Jungen Union des Monschauer Landes, eine Reise zum NRW-Landtag geplant,ferner eine Informationsfahrt nach Brüssel. Mehrere Firmen verschiedener Branchen stehen überdies zur Besichtigung und lebendigem Dialog bereit.

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