Campingplatz „Jone-Bur” wird größer und komfortabler

Von: ag
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Imgenbroich. Der Campingplatz „Jone-Bur” in Imgenbroich soll deutlich größer werden. Der Ausbau wird in zwei Abschnitte erfolgen. Der kleinere von beiden befindet sich rechts unterhalb des Eingangsbereichs.

Dort sollen rund 30 großzügig bemessene „Luxusplätze” mit einer Flächen von 180 bis 200 Quadratmeter entstehen, die entlang einer noch zu bauenden Straße terrassenartig angelegt werden und über Wasser- und Kanalanschluss verfügen.

Der größere Ausbaubereich liegt an der linken Seite des Campingplatzes direkt an dem nach Menzerath führenden Wirtschaftsweg gelegen. Dort sollen etwa 100 Standard-Campingplätze mit Wasser- und Kanalanschluss entstehen.

„Das wir erweitern müssen, war uns schon beim Kauf klar”, sagt Martin Lambertz der den Platz seit Juli 2012 gemeinsam mit seiner Frau Natascha Indenhuck-Lambertz betreibt. Dieser Schritt sei nötig, um wirtschaftlicher arbeiten zu können und der größer werdenden Nachfrage gerecht zu werden. Komfortplätze seien mittlerweile besonders gefragt, sagt Lambertz. „Das liegt auch am demografischen Wandel, die Leute werden älter und haben andere Ansprüche.”

Derzeit gibt es in Imgenbroich 178 Stellplätze, davon sind 128 für Dauercampinggäste reserviert, 50 weitere stehen für Touristen zur Verfügung. In den nächsten Jahren soll die Zahl auf insgesamt 300 bis 350 Plätze wachsen. Lambertz rechnet damit, im Frühjahr 2013 mit den Arbeiten beginnen zu können. Zwei Jahre später soll dann alles fertig sein.

Neben der Erweiterung der Stellplätze soll am Jone-Bur auch ein größerer Parkplatz entstehen. Um den An- und Abfahrtsverkehr flüssiger zu gestalten und Staus zu vermeiden wird ein Wartebereich eingerichtet - der ist jetzt schon erkennbar.

Außerdem will Lambertz einen Minigolfplatz anlegen. „Der Standort ist noch nicht klar”, sagt er. Wahrscheinlich wird er aber in der Nähe des Eingangsbereichs gebaut, „um Minigolf auch Gästen von außen anbieten zu können”. Der Minigolfplatz soll für jeden offen sein. Des Weiteren plant die Betreiberfamilie ein Versorgungsgebäude für die Unterbringung von Maschinen und größere Sanitäranlagen zu errichten.

Geplant war auch ein Rundweg auf Stegen, ähnlich denen im Hohen Venn. Doch daraus wird nichts. „Damit war die Untere Landschaftsbehörde nicht einverstanden”, sagt Lambertz. Einer Obstwiese im hinteren Bereich des Campingplatzes steht hingegen nichts im Wege. „Die ist aber nicht nur als Ausgleichsmaßnahme gedacht, sondern auch als schöne Parkanlage für unsere Gäste”, erklärt Lambertz. Er glaubt, dass der gesamte Ort von seinen Plänen profitieren kann. „Unsere Gäste lassen ja schließlich auch eine Menge Geld hier in den Geschäften.”

Der Planungsausschuss der Stadt Monschau hatte am Dienstagabend keine Bedenken und stimmte dem Vorhaben einstimmig zu.
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