Buntes Herbstkonzert des Musikvereins Dedenborn

Von: M. S.
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Bewies im Rurberger Herbstkonzert einmal mehr, dass er den Musikverein „Allzeit Fröhlich“ in die orchestrale Oberklasse führte: Dirigent Frank Rebien (li.) in seinem Element. Foto: Manfred Schmitz

Dedenborn/Rurberg. Wenn sich passionierte Musikanten zum gemeinsamen Spiel vereinen, hat ihr Publikum Aussicht auf einen Ohrenschmaus. So auch vergangenen Sonntag, als der Dedenborner Musikverein „Allzeit Fröhlich“ zu seinem zweiten Herbstkonzert in seine Rurberger Aufführungsstätte „Antoniushof“ bat.

Rund 150 Gäste waren der Einladung zum fröhlichen Musikantentreffen der Vielfalt gefolgt. Sie erlebten im Rahmen einer im farbigen Schmuck der dritten Jahreszeit prangenden guten Stube des Seedorfes ein funkelndes Feuerwerk aus Klassik-Werken, Volksmusik, Evergreens, internationalen Charthits und zeitlos flotten Märschen.

Vor bald 20 Jahren übernahm der Kohlscheider Meisterdirigent Frank Rebien die künstlerische Leitung über das sprichwörtlich jederzeit und nach Noten fröhliche Demer Orchester. Und seither führte er die 35 Aktiven, die Hälfte von ihnen Frauen, zu beachtlicher konzertanter Reife. Die Formation ist auf 13 Register eingespielt – vom Altsaxofon bis zur „dicken Zim“ – und braucht mit seinem einstudierten Repertoire den Vergleich selbst mit zahlenmäßig stärkeren Nordeifeler Bläserensembles nicht zu scheuen.

Nach jedem Geschmack

Der zweite Vereinsvorsitzende Carsten Wimmer begrüßte die Gäste, allen voran Petra Motter als Vertreterin der Gemeinde Simmerath. Durch das nach Veranstalter-Wunsch „Programm nach jedem Geschmack“ führten mit heiterer Note und im Ansagewechsel Simone Pleus und Peter Schmitz.

Vorstandsmitglied Ingo Schmitz bezifferte die Dauer der Probenarbeit bis zum „ersten Taktstock“ auf „ein glattes halbes Jahr“.

Mit blitzartigen Dixieland-Klängen („Flashlights“) ging eine flotte Darbietungsfolge nonstop über die Bühne. Der musikalische Bilderbogen der Soiree umspannte Märsche, ein Medley Generationen überdauernder Hits der Les Humphries Singers oder „The best of Beach Boys“.

Getreu dem Motto des Abends, das die Moderatoren Pleus/Schmitz proklamierten: „Wir machen einen Festzug durch die Welt der Musik! Sie verbindet Menschen aller Nationen und Jahrgänge.“ Sympathisch-informativ das Angebot des Conférenciers-Duos, Fragen aus dem Publikum zu Komponisten, ihren Werken und deren Entstehung spontan zu beantworten.

Mit Michael Holms „Ohrwurm“ Mendocino, brandaktuellen Schlagertexten von Shooting-Star Helene Fischer, neu bearbeitet von Erwin Jahreis, Interpretationen unsterblicher Wiener-Walzer-Melodien, „böhmischen Träumen und Erinnerungen“ strebte die ansprechende Präsentation ihrem Finale entgegen.

Der temperamentvoll legendäre „Fliegermarsch“ ertönte schließlich als gelungener Kontrastklang zur zarten John-Miles-Reminiszenz „Music“.

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